HSV hofft wieder: "Wenn der liebe Gott mit uns ist"

HSV hofft wieder: "Wenn der liebe Gott mit uns ist"

Neutrainer Horst Hrubesch vom Hamburger SV träumt nach dem furiosen 5:2 gegen den 1. FC Nürnberg weiter vom Aufstieg in die Bundesliga.
Beim HSV hofft man wieder auf den Aufstieg
Beim HSV hofft man wieder auf den Aufstieg
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von SID
am 11. Mai

Neutrainer Horst Hrubesch (70) vom Hamburger SV träumt nach dem furiosen 5:2 (3:1) gegen den 1. FC Nürnberg weiter vom Aufstieg in die Bundesliga - rechnet dabei aber wohl mit einem Umweg. "Wenn der liebe Gott mit uns ist, gehen wir vielleicht in die Relegation", sagte Hrubesch nach seinem geglückten Debüt und forderte zwei weitere Siege aus den verbleibenden Spielen gegen die Kellerkinder VfL Osnabrück und Eintracht Braunschweig.

"Es wird sicherlich nicht leicht. Es wird an uns liegen", sagte Hrubesch über das Saisonfinale, das ein Krimi werden könnte: "Wir haben die Möglichkeiten, also sollten wir sie nutzen." Und Kapitän Tim Leibold meinte: "Der Sieg tut nach den vergangenen Wochen richtig gut. Wir gucken jetzt aber nicht auf die anderen, sondern wollen am Sonntag unser nächstes Spiel in Osnabrück gewinnen."

Durch den ersten Dreier nach zuvor fünf Spielen ohne Sieg verbesserte sich der HSV auf Rang vier in der Tabelle, die Mannschaft von Hrubesch verkürzte den Rückstand auf die SpVgg Greuther Fürth auf Rang drei auf drei Punkte. Holstein Kiel ist bereits auf vier Punkte enteilt und hat noch ein Nachholspiel, dem souveränen Tabellenführer VfL Bochum ist der Aufstieg kaum noch zu nehmen.