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Hansa-Fans sorgen für nächsten Eklat

Hansa-Fans sorgen für nächsten Eklat

Einige Fans von Hansa Rostock werden mit der nächsten geschmacklosen Aktion auffällig. In Hamburg werden mehrere Schweineköpfe aufgefunden.
Der SV Sandhausen erkämpft sich gegen Hansa Rostock einen Punkt. Die Rostocker sind das gesamte Spiel über das bessere Team, müssen sich aber der schlechten Chancenverwertung beugen.
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von SPORT1

Einige Fans von Hansa Rostock haben offenbar innerhalb weniger Tage für den zweiten Eklat gesorgt.

Nachdem Anhänger des Zweitligisten mit einem menschenverachtenden Banner zum Tode eines jungen Polizisten für Wirbel gesorgt haben, gibt es nun den nächsten unschönen Zwischenfall. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Unbekannte Rostock-Fans hatten in der Nacht auf Samstag an einer Brücke der Autobahn 24 in Richtung Hamburg in großes Banner mit der Aufschrift „Paulischweine“ aufgehängt.

Daneben hing allerdings auch noch ein abgetrennter Schweinekopf. Wie die Polizei vermeldete, wurden ähnliche Funde an mehreren anderen Stellen in der Stadt Hamburg vermeldet. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Hansa Rostocks Vorstandsvorsitzender Robert Marien zeigte sich am Rande des Spiels seines Clubs gegen St. Pauli vom Verhalten seiner Fans angewidert. „Über Geschmack lässt sich streiten: Für mich ist das persönlich ekelhaft und widerlich. Das ist einfach total unnötig. Es gibt Leute, die finden, dass das zur Fußballkultur gehört, in meinen Augen gehört das nicht dazu.“

Auch die Hassbotschaft der letzten Woche verurteilte Marien erneut klar. „Das ist eine absolute Schweinerei. Ich bin froh, dass wir da jetzt auch die ersten identifiziert haben. Insgesamt sind das jetzt schon drei. Ich kann mich da auch nochmal im Namen von Hansa Rostock entschuldigen. Das sind definitiv nicht die Werte, wofür wir stehen.“

Hansa trifft am Sonntag Mittag auf den FC St. Pauli - ein höchst brisantes Spiel, das in der Vergangenheit von der Polizei stets mit einen großen Aufgebot verfolgt wurde. Die Hansa-Ultras hatten angekündigt, dem Spiel fernbleiben zu wollen - weil im Hamburger Millerntor-Stadion die 2G-Regelung gilt. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Beide Klubs hatten vor dem Spiel in einem gemeinsamen Statement für ein friedliches Spiel geworben.

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