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S04-Wahnsinn! Terodde hält Versprechen

S04-Wahnsinn! Terodde hält Versprechen

Dem FC Schalke gelingt im Aufstiegsrennen bei Hannover ein später Lucky Punch. Die Konkurrenten spielen für die Knappen.
Schalke 04 erkämpft sich gegen Hannover 96 in den letzten Sekunden den verdienten Auswärtssieg. Kaminski erzielt in der 95. Minute den einzigen Treffer der Partie.
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von SPORT1

Was für ein Drama!

Der FC Schalke hat im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga einen Rückschlag in letzter Minute vermieden und kam bei Hannover 96 zu einem 1:0 (0:0) in dank des Treffers von Marion Kaminski in der 95. Minute.

Der Pole hatte sich den Treffer durch eine starke Hacken-Annahme selbst erarbeitet. Damit springen die Königsblauen auf Rang drei. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

„Wir haben gefeiert und ich bin natürlich glücklich, dass ich dieses Tor gemacht habe. Vorher habe ich zwei große Chancen vergeben. Es ist auch wichtig, dass wir wieder zu null gespielt haben – das ist sehr, sehr wichtig“, meinte Held Kaminski bei Sky.

Terodde verpasst alleinigen Rekord - Versprechen gehalten

Torjäger Simon Terodde verpasste es derweil, sich mit einem Tor zum alleinigen Rekordtorschützen der 2. Liga aufzuschwingen und 96-Legende Dieter Schatzschneider mit seinem 154. Treffer abzuhängen.

„Ich habe mein Wort gehalten. Wir hatten unter der Woche Kontakt und da habe ich ihm gesagt, dass ich nicht treffe, wir dafür aber gewinnen“, scherzte Terodde nach dem Drama. „Das war enorm wichtig für uns, das tut uns richtig gut. 96. Minute – herrlich.“

Der Torjäger feierte seinen Teamkollegen aus der Abwehr: „Wenn man sich seine Vita anguckt: Er war ja früher mal Mittelstürmer – das kann man gar nicht glauben. Das hat er aber heute unter Beweis gestellt.“

Gut für die Knappen zudem: Das Topspiel zwischen dem Tabellendritten Paderborn und dem Tabellenzweiten Jahn Regensburg endete 1:1 (0:1). (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Knappen-Trainer Dimitrios Grammozis tauschte im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen Ingolstadt vor der Länderspielpause einmal. Kapitän Victor Palsson kehrte nach abgesessener Sperre zurück. Florian Flick musste dafür auf die Bank.

Lösungen fand der neue Mann im zentralen Mittelfeld ebenso wie seine Kollegen im Spiel nach vorne aber zunächst nicht. Rekord-Torjäger Terodde blieb blass und tauchte kaum am Ball auf.

Die Folge: Vor der Pause gab es kaum gefährliche Szenen.

Schalke: Aydin trifft den Pfosten

Mehmet Aydin hatte in der 12. Minute mit seinem Schuss an den Pfosten die beste Gelegenheit. Wenig später musste der Hoffnungsträger aber Verletzung am Oberschenkel verletzt raus.

Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Linksverteidiger Thomas Ouewjan mit einem Distanzhammer in Hannovers Keeper Ron-Robert Zieler seinen Meister gefunden (42.).

Von Hannover kam nach vorne nichts und die Niedersachen blieben in den ersten 45 Minuten ohne Torschuss.

Auch nach der Halbzeit änderte sich wenig am Spielverlauf. Schalke drückte ohne Lösungen und Hannover verteidigte konzentriert. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Ein Distanzschuss von Reinhold Ranftl (69.) und ein Kopfball von Terodde (70.) rauschten aber vorbei.

In der Schlussphase musste dann Keeper Zieler mit einer Wadenverletzung raus (77.). Doch Ersatzmann Martin Hansen agierte ebenfalls souverän.

Von Hannover ging während der gesamten 90 Minuten kein Ball auf das Schalker Tor.

Als bereits alle mit einem torlosen Remis rechneten, da gelang Kaminski dann doch noch das 1:0 nach einer Hacken-Annahme und einem folgenden Linksschuss (90.+5).

Regensburg mit Blitzstart in Paderborn

Ganz anders lief das Topspiel zwischen Paderborn und Regensburg. Bereits der erste Angriff der Gäste aus Bayern endete mit dem 1:0.

Charalambos Makridis traf in der 2. Minute nach einem Konter.

Regensburg machte weiter Druck und hatte durch Andreas Albers (10.) und Benedikt Haller (43.) weitere gute Chancen.

Doch auch Paderborn spielte in der Partie nach vorne und hatte durch Sven Michel (32./45.) doppelt die Gelegenheit zum Ausgleich.

Nach der Pause erhöhten die Hausherren weiter das Risiko. Der eingewechselte Kai Pröger (63.) vergab aber ebenso wie Felix Platte (67.). das Duo scheiterte am überragenden Regensburg-Schlussmann Alexander Meyer.

Schließlich belohnte aber Pröger das Anrennen der Paderborner und schoss mit einem Distanzhammer das 1:1 (71.).

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