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Fünf-Minuten-Wahnsinn! St. Pauli bärenstark

Fünf-Minuten-Wahnsinn! St. Pauli bärenstark

Der FC St. Pauli gewinnt in Klassemanier das Spitzenspiel beim 1. FC Heidenheim. Der Karlsruher SC bezwingt Erzgebirge Aue, keinen Sieger gibt es in Ingolstadt.
St. Pauli festigt seine Tabellenführung in der 2. Bundesliga. Nach einer schwachen ersten Hälfte gegen Heidenheim dreht Pauli innerhalb von 5 Minuten das Spiel und gewinnt souverän mit 4:2.
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von SPORT1

Der FC St. Pauli hat am 10. Spieltag einmal mehr seine Klasse in der 2. Bundesliga unterstrichen.

Nach einer bärenstarken Vorstellung im zweiten Durchgang siegte der Tabellenführer mit 4:2 beim 1. FC Heidenheim und hat jetzt drei Punkte Vorsprung auf Jahn Regensburg und den FC Schalke 04. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Außerdem gewann der Karlsruher SC mit 2:1 gegen Erzgebirge Aue, der FC Ingolstadt 04 und Holstein Kiel trennten sich mit einem 1:1-Unentschieden. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Heidenheim gelang ein Traumstart: Schon nach vier Minuten schlugen die Hauherren nach mehreren Abwehrböcken der Hamburger zu. Letzten Endes hatte dann Tobias Mohr keine Mühe, den Ball aus 13 Metern im Tor zu versenken. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Auch in der Folgezeit waren die Gastgeber die klar bessere Mannschaft und ließen einige gute Chancen liegen, beispielsweise zweimal durch Christian Kühlwetter (20., 35.) sowie durch Kevin Sessa (42.).

St. Pauli dreht nach der Pause auf

Heidenheims Chancenwucher sollte sich nach der Pause rächen, denn St. Pauli zeigte ein anderes Gesicht und drehte die Partie in einem Fünf-Minuten-Wahnsinn in Klassemanier. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

In der 55. Minute wurde Guido Burgstaller steil geschickt, ließ Oliver Hüsing ins Leere laufen und schoss abgeklärt zum Ausgleich ein.

Nur eine Minute später war der eingewechselte Maximilian Dittgen zur Stelle und brachte St. Pauli in Front, ehe Burgstaller in der 60. Minute aus der Distanz abzog und genau ins linke Toreck traf.

Den vierten Treffer markierte erneut Dittgen, der in der 81. Minute bei einem Konter von Daniel-Kofi Kyereh bedient wurde und das Leder über die Linie spitzelte. Für den Endstand sorgte in der 85. Minute der Heidenheimer Tim Kleindienst.

KSC zittert sich zum Sieg

Die ersten beiden guten Chancen in Karlsruhe hatte Kellerkind Aue, doch Nicolas Kühn scheiterte an Keeper Marius Gersbeck (16.), ehe Babacar Gueye zwei Minuten später knapp links vorbeischoss. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Erst Ende des ersten Durchgangs wurden die Hausherren stärker und vergaben Chancen durch Marc Lorenz (36.) und Kyoung-Rok Choi (44.).

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag: Wenige Sekunden waren erst gespielt, da war Fabian Schleusener nach einer Rechtsflanke zur Stelle und brachte den KSC in Führung.

Nach 67 Minuten fiel die Vorentscheidung: Nach starker Vorarbeit von Philip Heise traf Philipp Hofmann zum 2:0.

Nach einem Platzverweis für Gersbeck in der 80. Minute wurde es nochmal spannend: Anthony Barylla verwandelte den fälligen Freistoß zum Anschlusstreffer, doch der KSC zitterte den Sieg über die Zeit.

Kiel lässt Sieg in Ingolstadt liegen

Im ersten Spiel des neuen Cheftrainers Marcel Rapp ging Kiel im Kellerduell nach 14 Minuten in Führung, als Benedikt Pichler nach Flanke von Mikkel Kirbeskov sehenswert per Kopf traf. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Von Ingolstadt war bei der Heimpremiere des neuen Trainers André Schubert in der Offensive im ersten Durchgang wenig zu sehen, weshalb Kiel kaum in Bedrängnis geriet.

Das sollte sich gleich nach Wiederanpfiff ändern: Nach einer Linksflanke hatte Stefan Kutschke im Zentrum zu viel Platz und köpfte aus zehn Metern zum Endstand ein (46.).

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