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Zweitliga-Trainer sorgt für Novum

Zweitliga-Trainer sorgt für Novum

Lukas Kwasniok trägt nicht nur im Training und auf der Pressekonferenz Maske. Auch während des Spiels muss der Paderborn-Trainer den Mundschutz aufhaben.
Der SC Paderborn muss im Aufstiegsrennen einen Dämpfer hinnehmen. Gegen Rostock kommen die Ostwestfalen nicht über ein Remis hinaus.
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von SPORT1

Beim Spiel des SC Paderborn gegen Hansa Rostock am Sonntag in der 2. Bundesliga wird es für die Beteiligten einen seltenen Anblick geben: Ein Trainer wird mit Maske auf der Bank und am Spielfeldrand agieren. (2. Bundesliga: SC Paderborn - Hansa Rostock am Sonntag ab 13.30 Uhr im LIVETICKER)

Es handelt sich um Lukas Kwasniok, Chefcoach der Paderborner, der auch während der Trainingseinheiten und der Pressekonferenz unter der Woche mit Mund-Nase-Schutz aufgetreten ist. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Damit sorgt der 40-Jährige im deutsche Profi-Fußball für ein Novum. Noch nie hat ein Trainer eine Mannschaft mit Maske gecoacht.

Paderborn-Trainer Kwasniok nicht geimpft

Der Grund, weshalb er nicht um die Maßnahme herumkommt, ist einfach: Kwasniok ist nicht gegen das Coronavirus geimpft.

„Die Diskussion ist emotional sehr aufgeladen. Ich habe recht wenig Angst vor einer Impfung, genauso aber auch vor der Infektion. Ich bin sehr wohl für das Impfen bei Risikogruppen, da gibt es keine zwei Meinungen. Nur ein junger, gesunder Mensch sollte das auch für sich entscheiden dürfen, in Anbetracht der Tatsache, dass das Übertragen des Virus auch im Fall einer Impfung möglich ist“, erklärte er Anfang November bei Bild TV seine Entscheidung. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Dass er bei der Ausübung seiner Tätigkeit nun Maske tragen muss, schreiben die Regularien des Landessportbundes in Nordrhein-Westfalen vor. SCP-Pressesprecher Matthias Hack hatte auf der PK betont: „Bitte nicht wundern, die neue Corona-Schutzverordnung sieht vor, dass aufgrund des Immunisierungsstatus unser Cheftrainer mit Maske auf der Pressekonferenz dabei ist.“

Womöglich werden sich am Sonntag im Stadion und an den TV-Bildschirmen doch einige wundern...

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