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2. Bundesliga: Hamburger SV - Hansa Rostock 3:0, Karlsruher SC - Heidenheim 3:2, Erzgebirge Aue - Dynamo Dresden 0:1

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2. Bundesliga: Hamburger SV - Hansa Rostock 3:0, Karlsruher SC - Heidenheim 3:2, Erzgebirge Aue - Dynamo Dresden 0:1

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Rostock hadert nach Derby-Klatsche

Rostock hadert nach Derby-Klatsche

Der HSV gewinnt das Nordderby gegen Hansa Rostock und meldet sich zurück im Aufstiegsrennen. Der 1. FC Heidenheim patzt gegen Karlsruhe und Dresden triumphiert im Sachsen-Derby.
Der HSV gewinnt das Heimspiel gegen Hansa Rostock souverän mit 3:0. Damit klettern die Rothosen auf den Relegationsplatz.
. SPORT1
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von SPORT1

Der HSV ist wieder mittendrin im Aufstiegskampf!

Nach der bitteren Niederlage gegen Hannover 96 in der vergangenen Woche feierten die Rothosen im Nordderby gegen Hansa Rostock einen deutlichen 3:0 (2:0)- Sieg.

Das Team von Trainer Tim Walter eroberte damit Relegationsplatz drei und ließ die punktgleichen Schalker hinter sich.

„Es war ein gutes Spiel von uns gegen einen sehr aggressiven und leidenschaftlich kämpfenden Gegner. Das war wichtig für uns, da wir gezeigt haben, dass wir auch giftig und gallig sein können“, freute sich Walter bei Sky.

Dass der HSV nun auf Relegationsplatz drei geklettert ist, sei laut Walter aber „überhaupt nicht wichtig.“

„Wir reden mit Absicht von Entwicklung, da erst am Ende abgerechnet wird. Jetzt haben wir erst die Halbserie, deshalb warten wir, bis die Saison vorbei ist“, übte sich Hamburgs Trainer in Zurückhaltung.

Während der HSV wieder ganz oben anklopft, verliert Hansa Rostock immer mehr an Boden auf die Abstiegsplätze. Lediglich vier Punkte trennen die Kogge noch von Relegationsplatz 16.

Verhoek findet deutliche Worte

Dementsprechend angefressen war Rostock-Stürmer John Verhoek nach Abpfiff: „Die Chancen, die wir in der zweiten Halbzeit hatten, müssen wir machen. Dann läuft das auch anders. In der ersten Halbzeit waren wir zu vorsichtig, haben auf dem Platz keine Eier gezeigt. Dann wird es auch schwierig, gegen so eine Mannschaft ein Tor zu schießen.

HSV wieder mittendrin im Aufstiegsrennen

Der HSV ging vor 15.000 Zuschauern bereits in der 8. Minute in Führung. Nach einem genialen Schnittstellenpass von Sonny Kittel auf Faride Alidou legte dieser direkt quer auf Robert Glatzel, der nur noch einschieben musste.

Nur zehn Minuten später erhöhte Ludovit Reis nach Vorarbeit von Jan Gyamerah auf 2:0 für den HSV. (18.) In der zweiten Halbzeit traf erneut Glatzel zum 3:0 und sorgte damit endgültig für die Entscheidung. (80.)

Doppeltorschütze Glatzel freute sich nach dem Spiel: „Zuhause gewonnen. Zwei Tore gemacht. Zu null gespielt. Genau so stellt man sich das vor. Das klappt zwar nicht immer, aber schön, dass es heute funktioniert hat.“

Doppelschlag schockt Heidenheim

Einen Dämpfer im Aufstiegsrennen musste derweil der 1. FC Heidenheim hinnehmen.

Der 1. FC Heidenheim ist im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga jäh ausgebremst worden und hat den Sprung auf den Relegationsplatz verpasst.
04:29
Doppelpack von Kleindienst reicht Heidenheim nicht

Die Heidenheimer verloren gegen den Karlsruher SC mit 2:3 (1:2) und stehen damit weiterhin auf Tabellenplatz acht.

Mit einem Sieg hätte das Team von Trainer Frank Schmidt auf Platz drei vorrücken und sowohl Schalke 04 als auch den Hamburger SV hinter sich lassen können. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Dabei brachte Tim Kleindienst die Heidenheimer früh in Führung. (7.) Ein Doppelschlag von Malik Batmaz (9. + 39.) ließ die Partie allerdings noch in der ersten Hälfte kippen.

Mit einem Elfmeter-Tor nach einem Handspiel von Marnon Busch erhöhte Marvin Wanitzek auf 3:1. (56.)

Mit seinem zweiten Treffer in der Partie verkürzte Kleindienst in der 73. Minute noch einmal auf 2:3, die Karlsruher konnten die knappe Führung jedoch über die Zeit bringen.

Nach drei Siegen in Folge musste Heidenheim damit wieder einmal eine Niederlage hinnehmen.

Dynamo Dresden gewinnt Sachsen-Derby

Mit einem 1:0 (0:0)- Sieg im Sachsen-Derby gegen Erzgebirge Aue konnte Dynamo Dresden derweil den Abstand auf die Abstiegsplätze vergrößern. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Dresden-Verteidiger Chris Löwe war sich nach Abpfiff der großen Bedeutung des Derbysieges bewusst.

Wie bitter für Martin Männel und Erzgebirge Aue: Ein schlimmer Patzer des Rekordspielers hat das Sachsenderby zugunsten von Dynamo Dresden mit 0:1 entschieden.
04:44
Männel patzt: Aue schenkt Derby gegen Dresden her

„Das ist mit großer Sicherheit der schönste Sieg dieses Jahres. Ich komme aus der Region, ich weiß, dass das für die Leute in Dresden ganz, ganz besonders ist. Deswegen ist das heute ein sehr schöner Tag für uns, auch wenn wir jetzt auf die Tabelle schauen. Das ist heute ein rundum gelungener Tag“, so Löwe.

Die Dresdner kletterten durch den Sieg auf Platz elf und sind mittlerweile acht Punkte von Relegationsplatz 16 entfernt.

Ausgerechnet nach einem dicken Patzer von Aue-Keeper Martin Männel erzielte Ransford-Yeboah Königsdörffer den entscheidenden Treffer für Dynamo. (61.)

Erzgebirge Aue verbleibt nach der Niederlage auf Platz 16 und steckt weiterhin mittendrin im Abstiegskampf.

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