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Burgstaller lässt Schalke leiden

Burgstaller lässt Schalke leiden

Ausgerechnet Guido Burgstaller ballert den FC St. Pauli im Zweitliga-Kracher gegen Schalke 04 zur Herbstmeisterschaft. Der Stürmer schießt zwei Tore.
Guido Burgstaller hat den FC St. Pauli mit einem Doppelpack gegen seinen Ex-Klub FC Schalke 04 zur Herbstmeisterschaft in der 2. Bundesliga geschossen.
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von SPORT1

Ausgerechnet Guido Burgstaller hat den FC St. Pauli im Zweitliga-Kracher gegen Schalke 04 zur Herbstmeisterschaft geschossen.

Beim 2:1 (2:0) der Millerntor-Elf vor 19.950 Zuschauern erzielte der Ex-Schalker seinen dritten Doppelpack der Saison und entschied im Dauerregen ein umkämpftes Duell, in dem beide Teams wegen Corona auf ihre Cheftrainer verzichten mussten. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Der 2020 von Schalke nach St. Pauli gewechselte Burgstaller markierte vor der Pause seine Saisontore Nummer 13 und 14 - erst mit einem Rechtsschuss (20.), dann per Kopf (39.).

„Es war ein besonderes Spiel für mich. Ich habe eigentlich nicht damit gerechnet, nach meinem Wechsel so schnell wieder gegen Schalke zu spielen. Es war wichtig für die Mannschaft, dass wir gewonnen haben“, sagte Burgstaller nach der Partie bei SPORT1.

Rodrigo Zalazar (75.) verkürzte für Schalke ebenfalls mit einem Treffer gegen seinen Ex-Klub. Für die Hamburger war es der erste Sieg gegen den Revierklub seit 1996.

St. Pauli enteilt Darmstadt und Regensburg

In der Tabelle liegt das Team von Co-Trainer Loic Fave, der erneut Timo Schultz vertrat, mit 35 Punkten schon klar vor Darmstadt 98 (29) und Jahn Regensburg (28). (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Der Jahn kann zwar am Sonntag noch nachziehen, die Herbstmeisterschaft ist St. Pauli aber nicht mehr zu nehmen. „Wir haben eine sehr, sehr gute Rückrunde gespielt, aber dass wir jetzt wieder eine so geile Serie spielen, hätte wohl keiner gedacht. Wir sind da hereingewachsen und haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert“, freute sich Philipp Ziereis bei SPORT1.

Schalke (26) fiel mit Sven Piepenbrock als Ersatz für Chefcoach Dimitrios Grammozis auf den siebten Rang zurück.

Das Spiel hatte im Vorfeld für Diskussionen gesorgt, weil der Hamburger Senat die Corona-Einschränkungen erst in der kommenden Woche umsetzt. Im nahezu ausverkauften Stadion am Millerntor waren schließlich fast 20.000 Zuschauer zu Gast, viele ohne Maske.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)