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Bremen-Trainer schreibt Geschichte

Bremen-Trainer schreibt Geschichte

Werder Bremen gewinnt in Überzahl gegen Düsseldorf und klettert auf den Relegationsplatz. Der FC St. Pauli rettet kurz vor Schluss das Remis.
Werder tut sich gegen Düsseldorf am Ende relativ leicht - auch wegen eines Platzverweises. Ansonsten überragt einmal mehr das Sturm-Duo auf Seiten der Bremer.
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von SPORT1

Die Erfolgsserie von Bremen-Trainer Ole Werner geht weiter!

Die Bremer haben gegen Fortuna Düsseldorf einen 3:0-Sieg eingefahren und eroberten damit Relegationsplatz drei.

Werner holte seit Amtsübernahme den vierten Sieg im vierten Spiel und übertraf damit die Serie von Werder-Legende Thomas Schaaf aus der Saison 1998/99.

Werner ist damit der erste Bremen-Trainer, der nach Amtsantritt jedes seiner ersten vier Ligaspiele gewinnen konnte.

Ab der 58. Minute agierte Bremen in Überzahl. Nach einer üblen Grätsche gegen Felix Agu sah Kristoffer Peterson die Rote Karte und erwies seinem Team damit einen Bärendienst.

Nach einer kurz ausgeführten Ecke landete der Ball bei Niclas Füllkrug, der die Kugel per Kopf ins Tor drückte (66.) Kurz darauf machte Marvin Ducksch endgültig den Deckel drauf (80.)

Kurz vor Ende der Partie schnürte Füllkrug einen Doppelpack und krönte seine herausragende Leistung mit einem weiteren Treffer (88.)

„Das Ergebnis ist optimal. Wir haben heute das beste rausgeholt, die rote Karte war sicher auch spielentscheidend“, analysierte Werner im Anschluss.

Auch Torjäger Ducksch freute sich: „Wir kamen sehr gut rein und haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben auf jeden Fall hochverdient gewonnen.“

Pauli patzt im Aufstiegsrennen

Der FC St. Pauli patzte dagegen im Aufstiegsrennen.

Die Kiezkicker mussten sich gegen Erzgebirge Aue mit einem 2:2-Remis begnügen und verpassten damit die Möglichkeit, den Verfolgern zu enteilen.

Erst in der Nachspielzeit (90.+4) rettete Etienne Amenyido das Remis für Pauli.

Im Abendspiel gegen den Karlsruher SC hat Darmstadt 98 nun die Chance, die Kiezkicker als Tabellenführer ablösen.

„Wir sind heute nicht zufrieden, wir nehmen den Punkt natürlich mit, aber insgesamt haben wir uns das anders vorgestellt“, fand Paulis Kapitan Philipp Ziereis im Anschluss bei Sky klare Worte.

Trotz spielerischer Überlegenheit des Kiezklubs brachte Ben Zolinski Aue überraschend in Führung (17.)

St. Pauli fing sich nach dem Rückstand jedoch schnell wieder und glich nur kurze Zeit später durch ein Kopfballtor von Jakov Medic nach einem Standard aus (30.)

Linienrichter muss behandelt werden

Eine kuriose Szene ereignete sich in der 34. Minute. Der Linienrichter musste augenscheinlich aufgrund von Knieproblemen an der Außenlinie behandelt werden und wurde von den Mannschaftsärzten getaped.

Nachdem er sich nach einer kurzen Unterbrechung zurück auf das Spielfeld begab, spendeten die anwesenden Fans herzlichen Applaus. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

In der zweiten Halbzeit machte Pauli weiterhin das Spiel, Aue strahlte in Kontersituationen allerdings regelmäßig Gefahr aus.

Dementsprechend war die Aue-Führung durch Nikola Trujic (72.) auch alles andere als unverdient. Erst in der Nachspielzeit rettete Amenyido das Remis für die Kiezkicker (90.+4)

Paderborn zieht an Nürnberg vorbei

Der SC Paderborn ging derweil im Duell der Verfolger gegen den 1. FC Nürnberg siegreich mit 2:1 vom Platz und kletterte damit vorübergehend auf den sechsten Tabellenplatz.

Mit einem äußerst ansehnlichen Tor ging der SC Paderborn in Führung. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Nach einem tollen Flugball von Ron Schallenberg nahm Torjäger Sven Michel den Ball perfekt mit und versenkte die Kugel per Lupfer über Christian Mathenia hinweg im Tor (41.)

Doch damit nicht genug – kurz vor der Halbzeit baute Felix Platte die Führung für die Paderborner aus (45.).

In der zweiten Halbzeit erzielte Mats Moller Daehli zwar den Anschlusstreffer für Nürneberg (60.), die Paderborner brachten die Führung allerdings über die Zeit.

Die Nürnberger verpassten durch die Niederlage den Anschluss nach oben und müssen sich mit dem siebten Tabellenplatz begnügen. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

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