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Erzgebirge Aue: Bayern-Leihgabe Kühn lehnte Angebot des FC Barcelona ab

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Erzgebirge Aue: Bayern-Leihgabe Kühn lehnte Angebot des FC Barcelona ab

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Bayern-Leihgabe sagte Barca ab

Bayern-Leihgabe sagte Barca ab

Aue-Youngster Nicolas Kühn spricht über seinen außergewöhnlichen Karriereweg und verrät, warum er einst ein Angebot des FC Barcelona ablehnte.
Dimitrios Grammozis äußert sich in der Pressekonferenz zur Leistung, Verein und Stadion des nächsten Gegners Erzgebirge Aue.
Niclas Löwendorf
Niclas Löwendorf
Niklas Niendorf
Niklas Niendorf

Der Karriereweg von Nicolas Kühn ist alles andere als alltäglich!

Mit gerade einmal 22 Jahren stand der deutsche Juniorennationalspieler schon bei RB Leipzig, Ajax Amsterdam und beim FC Bayern unter Vertrag.

Aktuell läuft Kühn, der vom FC Bayern verliehen wurde, für Erzgebirge Aue auf. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Bei den Veilchen ist der flinke Rechtaußen gar nicht mehr wegzudenken – in 15 von 19 Zweitligaspielen kam Kühn zum Einsatz.

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Zuletzt feierte der abstiegsbedrohte Klub einen Prestigeerfolg, indem Aufstiegsaspirant FC St. Pauli ein Remis abgetrotzt wurde.

„Eine große Bühne, um sich zu beweisen“

„Das Spiel gegen St. Pauli gibt uns natürlich Motivation. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, das weiß jeder“, erklärte Kühn im Gespräch mit SPORT1.

Nach dem Erfolg hat Aue nun umgehend die nächste schwere Aufgabe vor der Brust.

Am Samstagabend (ab 19.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) trifft das Team von Pavel Dotchev auf Schalke 04 und hat dabei die Chance, einen echten Befreiungsschlag im Abstiegskampf zu landen.

„Gegen Schalke ist eine große Bühne, um sich zu beweisen“, freut sich Kühn auf den Härtetest.

Gegen Schalke 04 hat der Linksfuß die nächste Chance zu beweisen, was in ihm steckt. Immerhin wurde Kühn bei RB Leipzig und Ajax Amsterdam ausgebildet – zwei Vereine, die für ihre herausragende Jugendarbeit bekannt sind.

Kühn lehnte Barcelona-Angebot ab

„Das Miteinander und die gemeinsame Liebe für den Fußball verbinden alle in der Jugendakademie bei Ajax. Dieser Ballbesitzfußball und die Erfolge machen sie zu dem, was sie ist“, gewährte Kühn einen Einblick hinter die Kulissen.

Bei Leipzig habe er dagegen gelernt, gegen den Ball zu arbeiten.

Nach seinem Weggang aus Leipzig hatte der talentierte Offensivspieler mehrere Angebote vorliegen – unter anderem auch eines vom FC Barcelona.

Kühn entschied sich jedoch gegen die Katalanen und heuerte stattdessen bei Ajax an.

„Ajax war eine riesige Chance für mich. Es ist ein toller und großer Verein. Damals musste ich mich zwischen Barcelona und Ajax Amsterdam entscheiden“, gab Kühn offen zu.

„Wenn man sich die Historie von Ajax anschaut, speziell, wie viele Spieler Amsterdam als Sprungbrett für Barcelona genutzt haben, dann war das der ausschlaggebende Faktor.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Damals sei es für Kühn vor allem wichtig gewesen, regelmäßig zu spielen. „Die Chance, dass man bei Ajax in die erste Mannschaft kommt, war natürlich höher als bei Barca“, so Kühn.

Kühn träumt von Champions League

Bei Amsterdam kam Kühn in der zweiten Mannschaft zum Einsatz, ehe er nach einer zwischenzeitlichen Leihe im Juli 2020 vom FC Bayern verpflichtet wurde und auch dort für die Reserve auflief.

„Ein Karriereplan ist schwierig. Ich hätte natürlich gern schon mit 18 Champions League gespielt. Man kann nie genau sagen, wie es läuft. Wenn ich das auf den Platz bringe, was ich kann, dann steht mir alles offen“, ist sich Kühn sicher.

Im Juli 2021 wechselte Kühn auf Leihbasis zu den Veilchen und macht dort mit starken Leistungen auf sich aufmerksam.

„Ich muss meine Leistung bringen, egal wo. Im Moment fühle ich mich wohl bei Erzgebirge Aue. Es liegt an mir. Es ist mein Traum, für die Nationalmannschaft und in der Champions League zu spielen“, steckt sich Kühn ehrgeizige Ziele.

Vorher hat der 22-Jährige aber eine viel dringlichere Aufgabe vor sich: „Wir konzentrieren uns erstmal auf uns, dass wir nicht absteigen.“

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