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2. Bundesliga: Mega-Comeback für Darmstadt gegen Heidenheim - Kiel verliert gegen Paderborn

Darmstadt mit Mega-Comeback

In der 2. Bundesliga dreht Darmstadt einen Zwei-Tore-Rückstand gegen Heidenheim. Kiel unterliegt in einem torreichen Spiel Paderborn.
Darmstadt grüßt vorübergehend von der Spitze
Darmstadt grüßt vorübergehend von der Spitze
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In der 2. Bundesliga dreht Darmstadt einen Zwei-Tore-Rückstand gegen Heidenheim. Kiel unterliegt in einem torreichen Spiel Paderborn.

Der SV Darmstadt springt vorübergehend an die Spitze! (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Die Lilien besiegten zum Auftakt des 25. Spieltags nach einer furiosen Aufholjagd den 1. FC Heidenheim nach einem 0:2-Rückstand mit 3:2 (0:1) und lösten Werder Bremen ab. Die Bremer können am Sonntag mit einem Heimsieg gegen Dynamo Dresden aber wieder vorbeiziehen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Darmstadt dreht Partie in der Schlussphase

Aaron Seydel (77.), Phillip Tietz (81.) und Tim Skarke (83.) drehten die fast schon verlorene Begegnung für das Team von Torsten Lieberknecht. Es war der erste Heimsieg seit dem 20. November. Christian Kühlwetter (17.) und Robert Leipertz (61.) hatten Heidenheim in Führung gebracht.

Darmstadt begann dominant und hatte durch Luca Pfeiffer den ersten Abschluss (14.). Drei Minuten später schlug Heidenheim eiskalt zu. Nach einer schönen Kombination traf Kühlwetter aus kurzer Distanz zur Führung. Die Gäste standen danach kompakt und ließen erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit Chancen zu. Mathias Honsak scheiterte nach einem Eckball an Torhüter Kevin Müller (45.+1). (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Darmstadt erhöhte nach dem Wechsel den Druck, Heidenheim hatte zunächst aber alles unter Kontrolle und war deutlich effizienter. Leipertz traf nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung. Der ebenfalls eingewechselte Seydel machte es wieder spannend. Tietz glich aus und Skarke traf nach einem groben Fehler von Müller.

Kiel mit dritter Niederlage in Folge

Holstein Kiel rutscht dagegen immer weiter in den Abstiegssumpf.

Die Störche kassierten durch die 3:4 (1:1)-Heimpleite gegen den SC Paderborn schon die dritte Niederlage nacheinander und müssen den Blick weiter Richtung Gefahrenzone richten.

Die Ostwestfalen dagegen beendeten durch ihren siebten Auswärtserfolg ihre Durststrecke von zuvor vier Spielen ohne Sieg und festigten ihren Platz in der oberen Tabellenhälfte.

Ron Schallenberg (19.) hatte die Gäste vor 9174 Zuschauern nach dem ersten ernsthafteren Vorstoß in die Kieler Hälfte in Führung gebracht. Jann-Fiete Arp (23.) allerdings glich mit seinem ebenfalls zweiten Saisontreffer nur kurz darauf aus.

Nach der Pause sorgten Maximilian Thalhammer (54.) sowie Florent Muslija (74.) und Jamilu Collins (76.) für die Entscheidung. Nach den Kieler Treffern durch Alexander Mühling (81., Handelfmeter) und Benedikt Pichler (88.) wurde es in den Schlussminuten hektisch.

Paderborn mit Doppelschlag in der Schlussphase

Kiel bemühte sich vom Anpfiff weg um Kontrolle, hatte jedoch zunächst einige Schwierigkeiten mit den früh attackierenden Ostwestfalen. Nach der Anfangsphase hatten die Platzherren die Begegnung zwar letztlich in den Griff bekommen und verzeichneten durch einen Pfostentreffer von Steven Skrzybski (12.) auch die erste Großchance, gerieten aber buchstäblich aus dem Nichts aufgrund von Zuordnungsproblemen in der Defensive unerwartet in Rückstand.

Durch Arps schnellen Ausgleich blieben die Norddeutschen bis zur Pause die spielbestimmende Mannschaft, konnten sich aber ebenso wenig weitere gefährliche Möglichkeiten erspielen wie der Ex-Bundesligist.

Im zweiten Abschnitt beantworteten die Gastgeber ihren neuerlichen Rückstand mit druckvollem Spiel. Allerdings gelang den Spielern von Kiels Trainer Marcel Rapp im Gegensatz zu Paderborns erster Führung nicht der zeitnahe Ausgleich. Entsprechend agierte Kiel mit der ablaufenden Spielzeit immer hektischer.

Paderborn bekam mehrfach Gelegenheit zu Konterangriffen. Durch den Doppelschlag zu Beginn der Schlussphase setzte sich das Team von SCP-Coach Lukas Kwasniok zunächst ab, Kiel gab sich aber noch nicht geschlagen.

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