Anzeige
Home>Fußball>

Werder Bremen: Markus Anfang zeigt Reue nach dem Impfskandal

Fußball>

Werder Bremen: Markus Anfang zeigt Reue nach dem Impfskandal

Anzeige
Anzeige

Anfang: „Der Fehler gehört zu mir“

Anfang: „Der Fehler gehört zu mir“

Markus Anfang gibt sich reumütig angesichts seines Verhaltens im Zuge des Impfskandals. Ein neues Trainer-Engagement schließt er nicht aus.
Werder feiert mit einem Sieg gegen Regensburg den direkten Wiederaufstieg. Nach Schlusspfiff brechen in Bremen alle Dämme.
. SPORT1
. SPORT1
von SPORT1

Markus Anfang hat sich wiederholt reumütig über sein Verhalten im Zuge des Impfskandals gezeigt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

„Ich bereue am meisten, dass ich diesen Fehler gemacht habe. Es war für mich am wichtigsten, nachdem das alles passiert war, von meinem Amt zurückzutreten. Ich habe eine Strafe bekommen, die ich akzeptiert habe. Und dann war es mir wichtig, dass ich mich öffentlich entschuldige. Das habe ich gemacht“, erklärte der 47-Jährige im Maschinensucher Doppelpass 2. Bundesliga auf SPORT1.

Wenn er seine Taten rückgängig machen könnte, „würde ich es rückgängig machen. Aber der Fehler ist passiert, und er gehört jetzt leider so zu mir“, sagte Anfang weiter. „Es war die lehrreichste Zeit. Insbesondere aus dem Fußball habe ich viel Zuspruch erhalten.“ (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Anfang: „Lasse alles auf mich zukommen“

Was seine Zukunft angehe, habe er bereits Gespräche mit Vereinen geführt, „aber ich lasse alles auf mich zukommen. Im Fußball kann man nicht planen“.

Lesen Sie auch

Anfang ist nach eigener Aussage weiter nicht geimpft, hat bereits zwei Corona-Erkrankungen hinter sich. Im Oktober des vergangenen Jahres hatte die Staatsanwaltschaft Bremen gegen Anfang wegen des Fälschens eines Impfausweises ermittelt. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Im Zuge der Ermittlungen legte er sein Amt als Trainer von Werder Bremen nieder, gestand seine Tat. Das Amtsgericht Bremen verurteilte ihn anschließend zu einer Geldstrafe von 36.000 Euro. Vom DFB wurde er für ein Jahr gesperrt, ab 10. Juni dürfte er auf Bewährung wieder als Trainer arbeiten.

Dass er wegen des Skandals nicht mehr Teil der Werder-Familie sei und zugleich die Chance auf den Aufstieg verpasst habe, sei für derweil ihn nicht schlimm. Stattdessen freue er sich „für die Region, die Fans, den Verein und die Jungs. Ich kenne die Jungs größtenteils. Dass ich nicht dabei bin, habe ich mir selbst zuzuschreiben“.

Wenn man als Trainer eine Saison beginne, „will man sie natürlich immer zu Ende bringen“.

Alles zur 2. Bundesliga bei SPORT1: