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2. Liga: Eintracht Braunschweig - HSV 0:2, SC Paderborn - Karlsruher SC 5:0, Hansa Rostock - 1. FC Heidenheim 0:1

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2. Liga: Eintracht Braunschweig - HSV 0:2, SC Paderborn - Karlsruher SC 5:0, Hansa Rostock - 1. FC Heidenheim 0:1

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HSV: Glatzel und Walter wüten trotz Sieg

HSV: Glatzel und Walter wüten trotz Sieg

Dem HSV gelingt dank Torjäger Robert Glatzel ein schmeichelhafter Sieg zum Start in die zweite Liga. Glatzel und Coach Tim Walter wüten nach Abpfiff. Der SC Paderborn demütigt den Karlsruher SC.
Kurz vor dem Start in die Zweitliga-Saison sorgt eine Personalentscheidung beim Hamburger SV für Wirbel. Der Klub trennt sich von seinem Sportdirektor Michael Mutzel.
SID
SID
von SID

Der Hamburger SV hat zum Auftakt der 2. Fußball-Bundesliga trotz einiger Probleme einen Start nach Maß hingelegt. Der einstige Bundesliga-Dino kam am Sonntag bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig zu einem 2:0 (0:0). Robert Glatzel (67./76.) schnürte einen Doppelpack.

Allerdings vergaben die auf Konter eingestellten Gastgeber etliche große Chancen und scheiterten mehrfach aussichtsreich am überragenden HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

„Das war richtig schlecht in der ersten Hälfte, wie wir die Konter verteidigt haben. Da sind wir nach eigenen Standards gefühlt jedes mal ausgekontert worden. Wir können uns bei Daniel bedanken, dass es da 0:0 stand zur Halbzeit“, kritisierte Glatzel die Elf bei Sky.

Glatzel und Walter sauer über HSV-Auftritt

Er fügte an: „Nach vorne war es zu wenig. Es war glücklich, dass wir den Sieg mitgenommen haben. Aber es liegt viel harte Arbeit vor uns.“

Auch Trainer Tim Walter war alles andere als zufrieden: „Wenn du nicht schnell genug spielst, dich nicht genug bewegst und dein Restfeld nicht gut verteidigst, dann stehst du außen da und bist ratlos, was wir die letzten vier Wochen gemacht haben.“

Immerhin: „In der zweiten Hälfte haben wir dann viele Dinge viel besser gemacht. Egal, wir sind wieder da und alles gut.“

Der SC Paderborn setzte sich dank eines Torfestivals in der zweiten Halbzeit gegen den Karlsruher SC mit 5:0 (0:0) durch. Florent Muslija (56., Foulelfmeter), Robert Leipertz (65.), Julian Justvan (68.), Felix Platte (72.) und Sirlord Conteh (75.) sorgten innerhalb von 19 Minuten für die Tore der Ostwestfalen, die die Tabellenführung übernahmen.

Ebenfalls am Sonntag unterlag Hansa Rostock dem 1. FC Heidenheim mit 0:1 (0:0). Stefan Schimmer (50.) traf für den FCH.

Zum Saisonstart wackelte der HSV zu Beginn. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Glatzel rettet schwachen HSV

Insbesondere in der ersten Halbzeit wirkte die Hintermannschaft der Gäste ungeordnet. Die Niedersachsen erarbeiteten sich fast ein halbes Dutzend guter Einschussmöglichkeiten.

Vor 21.900 Zuschauern blieb der Favorit hingegen vor dem gegnerischen Tor lange harmlos. Sichtlich unzufrieden marschierte HSV-Trainer Tim Walter nach 45 Minuten in die Kabine und knöpfte sich seine Schützlinge vor.

Aber auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf zunächst wenig. Die Gastgeber waren dem Sieg deutlich näher, HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandez stand ein uns andere Mal im Blickpunkt des Geschehens. Fast aus dem Nichts traf Glatzel in der Schlussphase gleich zweimal.

Die Eintracht musste kurzfristig auf Mannschaftskapitän und Stammtorhüter Jasmin Fejzic verzichten. Der 36-Jährige wurde positiv auf das Coronavirus getestet, als Ersatz stand Ron-Thorben Hoffmann zwischen den Pfosten.

Ein erstes großes Ausrufezeichen setzte der SC Paderborn.

Paderborn nach Gala Tabellenführer

Neuzugang Florent Muslija (56., Foulelfmeter) brachte die Ostwestfalen gegen seinen Ex-Verein in Führung. Robert Leipertz (65.), Julian Justvan (68.), Felix Platte (72.) und Sirlord Conteh (75.) sorgten für den deutlichen Sieg. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Dabei hätte Karlsruhe vor 9399 Zuschauern beinahe einen Start nach Maß erwischt. In der vierten Minute scheiterte Neuzugang Mikkel Kaufmann freistehend vor Paderborn-Keeper Jannik Huth.

Beide Mannschaften leisteten sich in der Folge zu viele Unsauberkeiten und taten sich schwer, Chancen zu erarbeiten. Ab Mitte der ersten Halbzeit wurde Paderborn zunehmend dominanter, klare Großchancen blieben jedoch weiterhin Mangelware.

Nach dem Seitenwechsel waren es weiter die Ostwestfalen, die das Spiel bestimmten. Nach einem verunglückten Querpass von Philip Heise brachte Kai Eisele Paderborns Stürmer Platte im Strafraum zum Fall, den fälligen Elfmeter verwandelte Muslija souverän. Beim KSC brachen im Anschluss alle Dämme, Paderborn hatte nur wenig Mühe, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben.

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