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Hamburger SV: Klartext vom Ex-Boss! Heribert Bruchhagen würde Angebot von Klaus-Michael Kühne annehmen

Kühne? Klartext vom Ex-HSV-Boss

Heribert Bruchhagen äußert sich zur Situation bei seinem Ex-Klub Hamburger SV. Auch bezüglich des Angebots von Klaus-Michael Kühne hat er eine klare Meinung.
Der frühere Geschäftsführer der DFL Heribert Bruchhagen erklärt, weshalb das Transferfenster so lange offen ist.
Heribert Bruchhagen äußert sich zur Situation bei seinem Ex-Klub Hamburger SV. Auch bezüglich des Angebots von Klaus-Michael Kühne hat er eine klare Meinung.

Klare Worte von Heribert Bruchhagen!

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Hamburger SV hat sich zum Angebot von Klaus-Michael Kühne an seinen Ex-Klub geäußert. „Ja, ich würde es annehmen“, erklärte der 73-Jährige bei Rudi Brückner - Der Talk am Montag auf SPORT1.

Kühne, der die Hamburger in der Vergangenheit bereits mehrfach finanziell unterstützt hatte, hatte vor einigen Wochen eine Finanzspritze von 120 Millionen Euro in Aussicht gestellt – diese aber an Bedingungen geknüpft.

Bruchhagen: „Kühne denkt sehr konstruktiv“

Vor allem Punkt neun der Kühne-Bedingungen ist pikant, darin heißt es: „Aufsichtsrat und Vorstand der HSV Fußball AG werden so besetzt“, dass der Klub „ordnungsgemäß, kompetent und erfolgsorientiert geführt wird“. Die Hamburger haben das Angebot des Unternehmers abgelehnt, aber Gespräche mit ihm angekündigt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Bereits die vergangene Zusammenarbeit zwischen dem Zweitligisten und Kühne verlief nicht immer reibungslos, zumal sich der 85 Jahre alte Milliardär auch immer wieder in der Öffentlichkeit kritisch dem Verein und seinen handelnden Person gegenüber geäußert hatte.

„Ich hatte auch schon Gespräche mit Kühne, die unterschiedlich waren. Wenn er Spieler als Luschen bezeichnet hat, war ich natürlich nicht begeistert“, erklärte Bruchhagen, der von Dezember 2016 bis März 2018 Vorstandsboss des Vereins war. Er betonte: „Aber er denkt sehr konstruktiv und diese 120-Millionen-Offerte würde ich mit allem, was ich könnte, annehmen.“

Der ehemalige Funktionär würde Kühne aber schon erklären, „wie ein Verein funktioniert, was HSV e.V. bedeutet, was eine HSV AG bedeutet: Respekt vor den Mitgliedern.“ Das Angebot sei sicher die Maximal-Forderung Kühnes, es bedarf nun guter Gespräche mit ihm, seiner Frau und seinem Umfeld. „Da muss man einen Weg finden, dass man alle mit ins Boot nimmt. Auf dieses Angebot kannst du aber nicht verzichten.“

„Der HSV schafft keine wirtschaftliche Null“

Auch Dirk Schuster äußerte sich zur Situation bei den Hamburgern. Der Trainer des 1. FC Kaiserslautern wünscht sich eine andere Kommunikation, sollte es zu einer erneuten Zusammenarbeit kommen. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

„Wenn Herr Kühne mit irgendwas nicht einverstanden ist, dann kann er ja den Trainer oder Sportvorstand zu sich zitieren und sagen: ‚Komm, wir machen mal die Tür zu. Erklärt mir mal bitte, warum macht ihr das, warum macht ihr das und warum macht ihr das nicht.‘ Und dann klärt man das unter Männern“, sagte Schuster bei SPORT1. Wenn so etwas in der Öffentlichkeit ausgetragen würde, würden beide Seiten verlieren. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Bruchhagen betonte auch nochmal die Notwendigkeit der finanziellen Mittel Kühnes beim HSV. „Der HSV schafft keine wirtschaftliche Null, obwohl er darum kämpft“, erklärte er. Die Kosten seien im Augenblick weitaus höher als die Einnahmen. „Der Verein ist in einer schwierigen Situation.“

Allerdings. „Und dennoch hat der HSV im Norden eine unglaubliche Kraft. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er wieder in der ersten Liga auftaucht.“

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