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2. Bundesliga: Riesen-Ärger bei Darmstadt-Sieg! Rot für Magdeburg lässt SPORT1-Experte Maik Franz toben

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2. Bundesliga: Riesen-Ärger bei Darmstadt-Sieg! Rot für Magdeburg lässt SPORT1-Experte Maik Franz toben

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Riesen-Ärger bei Darmstadt-Sieg

Im Spiel der 2. Bundesliga zwischen Magdeburg und Darmstadt zeigt der Schiedsrichter bei einer strittigen Szene nach Videobeweis die Rote Karte für die Heimmannschaft. SPORT1-Experte Maik Franz ist außer sich.
Darmstadt 98 hat die Tabellenführung durch den 1:0-Auswärtserfolg gegen Magdeburg in der 2. Bundesliga ausgebaut. Magdeburgs Cristiano Piccini sah nach Videobeweis wegen einer Notbremse eine umstrittene Rote Karte.
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von SPORT1

Riesige Aufregung beim Topspiel der 2. Bundesliga!

Darmstadt 98 hat die Tabellenführung in der 2. Bundesliga ausgebaut. Die seit nun 17 Pflichtspielen ungeschlagene Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht setzte sich am Donnerstag zum Abschluss des 16. Spieltags in Überzahl mit 1:0 (0:0) beim 1. FC Magdeburg durch. Die Lilien gehen damit definitiv als Spitzenreiter und Herbstmeister in die WM-Pause.

Doch eine Szene brachte Szene SPORT1-Experte Maik Franz komplett zum Toben. „Das ist eine Frechheit“, polterte der ehemalige Bundesliga-Spieler, der seine ersten fußballerischen Schritte in Magdeburg machte.

Beim Topspiel der 2. Bundesliga zwischen Magdeburg und Darmstadt fliegt Cristiano Piccini durch ein umstrittenes Handspiel mit Rot vom Platz. Magdeburg-Kapitän Baris Atik kritisiert nach dem Spiel die Schiedsrichterleistung scharf.
01:25
Magdeburg-Spieler Baris Atik nach umstrittenen VAR-Rot gegen Piccini außer sich

Was war passiert? In der 51. Minute versuchte Magdeburg-Verteidiger Cristiano Piccini auf der rechten Abwehrseite, Darmstadts Marvin Mehlem am Eindringen in den Strafraum zu hindern. Piccini kam im Laufduell ins Straucheln und entschied sich dafür, den Ball mit der Hand wegzuschlagen.

Schiedsrichter nimmt Gelb zurück und gibt Rot

Schiedsrichter Wolfgang Haslberger zeigte dem Italiener die Gelbe Karte, die richtige Entscheidung für Franz. „Warum beschweren sich alle, das ist doch keine Rote Karte. Klare Gelbe Karte, alles fein“, sagte der 41-Jährige, SPORT1-Kommentator Markus Höhner pflichtete ihm bei. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Als alle schon zum Freistoß bereitstanden, wurde der Unparteiische nochmal an den Videomonitor gerufen. Sehr zum Unverständnis von Franz. „Der war doch nicht im Strafraum, oder?“

Schließlich kam Haslberger zurück auf den Platz, nahm die Gelbe Karte für Piccini zurück und entschied stattdessen aus Rot. „Was? Das ist doch ein Witz“, tobte Franz, der sich daraufhin gar nicht mehr beruhigen konnte. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Franz tobt: „Das ist eine Frechheit“

„Bei allem Respekt…. Das ist doch lächerlich. Was sehen die denn da im Keller? Das ist doch keine klare Torchance“, wetterte „Iron Maik“.

Der SPORT1-Experte monierte, dass der Darmstädter ja nicht frei auf das gegnerische Tor hätte zulaufen können, zumal im Zentrum möglicherweise noch drei Verteidiger eingreifen hätten können.

„Dieser Keller, das ist ein Witz. Da lach‘ ich mich kaputt. Nicht wegen der blau-weißen Brille, auf der anderen Seite würde ich das genau so sagen. Das ist eine Frechheit“, schimpfte Franz weiter.

Pfeiffer köpft Darmstadt zum Sieg

Auch Darmstadt-Trainer Torsten Lieberknecht teilte die Ansicht. „Das ist eine Gelbe und keine Rote Karte. Wir haben aber auch keine Rote Karte gefordert“, sagte der Lilien-Trainer bei SPORT1.

Magdeburg-Angreifer Baris Atik war ebenfalls stocksauer. „Ich könnte platzen. Wir wurden heute verpfiffen. Das war die schlechteste Schiedsrichterleistung, die ich jemals gesehen habe“, wetterte der 27-Jährige der zudem dem Schiedsrichter auch Vorwürfe im Umgang mit den Spielern machte: „Heute war der Schiedsrichter auch respektlos gegenüber uns Spielern.“ Zudem habe er den Spielern den Grund für den Platzverweis nicht erklärt.

Auch Magdeburg-Trainer Christian Titz kritisierte die Entscheidung. „Ich hab mir die Szene bei uns am Bildschirm angesehen und als er eingreift, hab ich mir gedacht: Gut, dann bleibt es bei Gelb. Mehr war es nicht gewesen und mehr darf man auch nicht entscheiden.“ Die Entscheidung habe dann leider das Spiel verändert.

Innenverteidiger Patric Pfeiffer (78.) erzielte den entscheidenden Treffer für Darmstadt, das seine einzige Niederlage am ersten Spieltag gegen Jahn Regensburg kassiert hatte. Mit 35 Punkten liegt das Lieberknecht-Team nun vier Zähler vor dem Hamburger SV. Die Gastgeber rutschen auf den 14. Platz (18 Punkte) ab.

Darmstadt startete mit dem Selbstverständnis eines Spitzenreiters in die Partie. Gefällig kombinierten die Hessen bis ins letzte Drittel, doch auch die Hausherren spielten munter mit. Nach zehn Minuten verpasste Torjäger Phillip Tietz freistehend die Führung der Gäste. Wenig später verzog Magdeburgs Connor Krempicki aus guter Position (13.).

Nach der Pause geriet Magdeburg nach dem Handspiel von Piccini und anschließendem Videobeweis dann in Unterzahl. Darmstadt erzwang in Überzahl dann den Treffer: Nach einer Ecke köpfte Pfeiffer ein. Magdeburg reagierte mit wütenden Angriffen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)