2. Bundesliga>

2. Bundesliga: Schalke wehrt sich gegen blanken Hass

Schalke wehrt sich gegen blanken Hass

Schalke 04 steckt nach dem Abstieg in der Krise. Auch das Führungsduo aus Peter Knäbel und Andre Hechelmann steht dabei in der Kritik. Der Verein wehrt sich jedoch gegen geschmacklose Hasskommentare.
Andre Hechelmann (l.) und Peter Knäbel (r.) beim ersten Training von Cheftrainer Karel Geraerts
Andre Hechelmann (l.) und Peter Knäbel (r.) beim ersten Training von Cheftrainer Karel Geraerts
© IMAGO/Sven Simon
Schalke 04 steckt nach dem Abstieg in der Krise. Auch das Führungsduo aus Peter Knäbel und Andre Hechelmann steht dabei in der Kritik. Der Verein wehrt sich jedoch gegen geschmacklose Hasskommentare.

Nach sieben Jahren Schalke 04 wird Peter Knäbel seinen am Ende der Saison auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Knäbel, der zunächst drei Jahre als technischer Direktor und daraufhin als Vorstand Sport aktiv war, ist auf Schalke keine unumstrittene Persönlichkeit.

Ähnliches gilt für Sportdirektor Andre Hechelmann, der nach dem Abgang von Rouven Schröder zu RB Leipzig vom Chef-Scout im Rang aufstieg.

Klare Kante gegen Hass im Netz

Trotz der aufgrund der sportlichen Lage in Teilen berechtigten Kritik, wehrt sich der Verein jedoch gegen geschmacklose Hasskommentare in den sozialen Medien.

So stellte der Verein den User mit dem makabren Nutzernamen „Peter Knäbel jagen“ auf X öffentlich bloß, nachdem dieser einen ekelhaften Kommentar in Richtung von Andre Hechelmann abgelassen hatte.

Eine Aktion, die von vielen Fans positiv aufgenommen wurde. „Absolut ekelhaft ein solches Profil zu erstellen, wer auch immer dahinter steckt, ist alles aber kein Schalker“, heißt es beispielsweise von Nutzer Christoph Volmer. Eine Einstellung, die mehrheitlich geteilt und unterstützt wird.