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In Rostock bricht die Hölle los! Pyro-Chaos und Raketen bei Hansa-Abstieg

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In Rostock bricht die Hölle los! Pyro-Chaos und Raketen bei Hansa-Abstieg

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Komplettes Chaos bei Rostock-Abstieg

Mega-Skandal bei Hansa Rostock: Mit dem sicheren Abstieg vor Augen bricht im Stadion die Hölle los, Rauch und Pyro sorgen für hässliche Szenen, Spieler und Schiedsrichter flüchten.
Beim Abstieg von Hansa Rostock haben die Fans für einen Mega-Eklat gesorgt
Beim Abstieg von Hansa Rostock haben die Fans für einen Mega-Eklat gesorgt
© IMAGO/Fotostand
SPORT1
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von SPORT1
Mega-Skandal bei Hansa Rostock: Mit dem sicheren Abstieg vor Augen bricht im Stadion die Hölle los, Rauch und Pyro sorgen für hässliche Szenen, Spieler und Schiedsrichter flüchten.

Komplettes Chaos in Rostock beim Abstieg des FC Hansa in die 3. Liga! In der Nachspielzeit des Heimspiels gegen den SC Paderborn (1:2) am 34. Spieltag in der 2. Bundesliga brach nach vier von sechs angezeigten Extra-Minuten regelrecht die Hölle los.

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Es begann zunächst mit dichtem schwarzen Rauch in der Fankurve, der sich rasch ausbreitete. Danach knallten am laufenden Band Böller und Raketen.

Beim Abstieg von Hansa Rostock haben die Fans für einen Mega-Eklat gesorgt
Beim Abstieg von Hansa Rostock haben die Fans für einen Mega-Eklat gesorgt

Rauch und Raketen! Spiel in Rostock unterbrochen

Während Schiedsrichter Harm Osmers die Partie unterbrach und sich Spieler wie auch Funktionäre in Sicherheit brachten, flogen weiterhin verschiedenste Pyro-Gegenstände auf den Rasen, rauchten dort weiter und schmorten das Grün weg.

Der dunkle Rauch hüllte zwischenzeitlich fast das komplette Stadion ein. „Grundsätzlich ist der Fußballplatz gefühlt ein rechtsfreier Raum geworden - wenn zu viele Menschen mit wenig Watt in der Birne den Laden übernehmen, haben wir alle ein Problem“, schimpfte SCP-Trainer Lukas Kwasniok nach dem Spiel bei Sky.

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Hansa mit dem Abstieg vor Augen

Hansa lag zum Zeitpunkt der Eskalation 1:2 gegen Paderborn hinten und damit auf dem 17. Tabellenplatz.

Konkurrent Wehen-Wiesbaden verlor 1:2 gegen den FC St. Pauli, wäre bei einer Rostocker Niederlage oder einem Unentschieden aber zumindest in der Relegation. Ein Punkt trennte beide Teams vor dem 34. Spieltag.

Viele Zuschauer verließen während der Eskalation die Ränge, zahlreiche Fans blieben aber auch auf ihren Plätzen. Erst nach und nach beruhigte sich die Lage.

Kwasniok nannte die Szenen „schon auch ein wenig angsteinflößend“ und erklärte: „Ich bin ja grundsätzlich gar nicht so ein Gegner von Pyrotechnik. Das Problem ist halt immer: Das sind ja keine Aldi-Böller, sondern das ist ja Sprengstoff, teilweise. Dann hast du schon das Gefühl, hier geht es jetzt in eine falsche Richtung. Es ist einfach ‚too much‘.“

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Knapp 30 Minuten Unterbrechung beim Skandal in Rostock

Erst um 17.47 Uhr kehrten die Spieler wieder auf den Rasen zurück, um 17.49 Uhr pfiff Schiedsrichter Osmers die Partie wieder an. Das Stadion war da bereits zur Hälfte geleert.

In der verbliebenen Minute Nachspielzeit hatte der aufgerückte Hansa-Keeper Markus Kolke noch eine gute Chance, zimmerte den Ball aber über den Kasten.

Mit gut einer halben Stunde Verzögerung war der Abstieg der Rostocker dann mit dem Schlusspfiff endgültig besiegelt.

Zwei schwere Torwart-Fehler

Paderborns Felix Platte (72.) und Adriano Grimaldi (87.) schossen Hansa in die Drittklassigkeit. Nils Fröling (48.) traf für die Rostocker, die erst 2021 nach neunjähriger Abwesenheit wieder in die 2. Liga aufgestiegen waren.

Rostock hatte bei Frölings Tor von einem kapitalen Fehler des Paderborner Torwarts Pelle Boevink profitiert, der nach einem Rückpass verstolperte, sodass der Rostocker den Ball ins Tor spitzeln konnte.

Auch der SCP sollte jedoch zu seiner geschenkten Chance kommen: Rostocks Keeper Kolke patzte ebenfalls schwer, als er Plattes harmlosen Schuss durchrutschen ließ. Grimaldis Kopfball besiegelte Rostocks Schicksal.