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Schalke 04: Coach van Wonderen bringt Ronaldo ins Spiel

S04-Coach motiviert mit Ronaldo

Der neue Schalker Coach Kees van Wonderen sieht die vielen Trainerwechsel in der königsblauen Vergangenheit eher als Motivation denn als Bürde - und verrät, wie er seine Akteure zu motivieren versucht.
Schalkes neuer Hoffnungsträger: Kees van Wonderen
Schalkes neuer Hoffnungsträger: Kees van Wonderen
© FIRO/SID/-
Der neue Schalker Coach Kees van Wonderen sieht die vielen Trainerwechsel in der königsblauen Vergangenheit eher als Motivation denn als Bürde - und verrät, wie er seine Akteure zu motivieren versucht.

Der neue Schalker Coach Kees van Wonderen wird durch seinen „Schleudersitz“ auf der Trainerbank des Fußball-Zweitligisten angespornt. „Ich möchte nicht zu einem Verein kommen, wo alles perfekt ist. Ich möchte gestalten. Und ich habe keine Angst davor, sondern das motiviert mich zusätzlich“, sagte der Niederländer der Sport Bild, wo er auf die zahlreichen Trainerwechsel in der jüngeren Gelsenkirchener Vergangenheit angesprochen wurde.

Vor seinem Wechsel zu den Königsblauen, die der 55-Jährige von Karel Geraerts übernahm, habe er auch mit Schalkes Jahrhunderttrainer Huub Stevens gesprochen. "Der sagte mir auch: 'Viel Erfolg! Es ist nicht einfach!'", berichtete van Wonderen und ergänzte: "Es ist eine Herausforderung, die ich mag."

Van Wonderen plant Bundesliga-Aufstieg

Das Debüt des neuen Hoffnungsträgers war am vergangenen Wochenende beim 0:1 in Hannover misslungen. In dieser Saison, so deutet der Saisonstart mit nur acht Punkten aus neun Spielen an, dürfte es erneut nur um den Klassenerhalt gehen. Im kommenden Jahr soll die Bundesliga-Rückkehr angegriffen werden, formulierte van Wonderen.

„Unsere Devise ist: Wir wollen im nächsten Jahr eine Mannschaft haben, die oben mitspielt. Aber aktuell geht unser Blick auf das Hier und Jetzt, auf das Spiel gegen Fürth“, sagte der frühere Verteidiger mit Blick auf seine Heimpremiere am Samstag (13.00 Uhr/Sky).

Was den Umgang mit seinen Akteuren angeht, sagte van Wonderen: „Ich möchte keine Sammlung mit Regeln präsentieren. Ich habe der Mannschaft nur eine Folie in meiner Präsentation gezeigt, auf der Michael Jordan, Cristiano Ronaldo und Roger Federer zu sehen waren. Dazu habe ich geschrieben, was ich erwarte: ‚Prof sein!‘ Dass man jeden Tag versucht, ein besserer Spieler zu werden – so wie Jordan, Ronaldo und Federer.“

Was das konkret bedeutet? „Zum Beispiel, dass die Spieler in einer Videoanalyse nicht in der letzten Reihe sitzen und sich einfach nur etwas erzählen lassen. Nein, sie sollen aufstehen, nach vorne gehen, Fragen stellen, Vorschläge machen“, fügte der Coach an.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)