Plötzlich hielt das ganze Stadion den Atem an: Calvin Brackelmann vom SC Paderborn ist bei der 0:2-Niederlage gegen Holstein Kiel in der Schlussphase gestürzt und ganz übel zu Boden gegangen.
Schock-Szene in der 2. Bundesliga: Sorgen um Calvin Brackelmann
Erstes Update nach Schock-Szene
Nach einem Zweikampf mit Lasse Rosenboom fiel Brackelmann ungebremst auf den Kopf und blieb zunächst regungslos auf dem Rasen liegen (89.).
Brackelmann wird unter Applaus vom Feld getragen
Die Spieler beider Mannschaften waren um Brackelmann besorgt und formten einen Kreis um den 26-Jährigen, auch um Sichtschutz zu bieten, während das Ärzteteam zur Tat schritt.
Der Verteidiger musste schließlich mit einer Trage vom Feld gebracht werden, dabei wurde seine Wirbelsäule fixiert (90.+7). Beide Fanlager applaudierten.
„Es heißt wohl, er sei ansprechbar“, sagte Sky-Kommentator Joachim Hebel: „Wir hoffen, dass alles glimpflich ausgeht. Die Landung war maximal ungut.“
Brackelmann ins Krankenhaus gebracht
„Calvin ist ansprechbar, auf dem Weg zur Uniklinik“, wurde SCP-Geschäftsführer Sport Sebastian Lange von seinem Klub in den Sozialen Netzwerken zitiert: „Das Ergebnis wird dadurch natürlich völlig zur Nebensache.“
Kiels Jonas Meffert erklärte nach dem Spiel: „Es sah wirklich gar nicht gut aus. Er ist super zum Kopfball hochgegangen, aber sehr, sehr unglücklich gelandet. Wir hoffen, das da nichts Schlimmeres passiert ist.“
Paderborns Trainer Ralf Kettemann sagte auf der Pressekonferenz: „Leider kann ich keine genaue Auskunft geben, weil ich es nicht genau weiß. Wir hoffen einfach, dass es vielleicht nur eine Gehirnerschütterung ist. Er war kurz weg, dann aber auf jeden Fall bei Bewusstsein. Aber es ist alles spekulativ, was ich jetzt hier weiter sagen würde.“