Nach der Klatsche im Aufstiegsrennen herrschte beim 1. FC Kaiserslautern dicke Luft. „Nach solchen Auftritten brauchen wir nicht über Systeme reden, es ist eine Einstellungsfrage“, sagte Geschäftsführer Thomas Hengen bei Nitro nach dem 0:4 (0:3) in Darmstadt.
"Haufen Scheiße": In Kaiserslautern herrscht dicke Luft
„Haufen Scheiße“: Torhüter tobt
Hengen weiter: „Wir können uns nur entschuldigen bei den Fans, die uns mal wieder fantastisch unterstützen. Nächste Woche muss da ein ganz anderes Feuer und Esprit auf dem Platz zu sehen sein.“
Durch die zweite Niederlage in Folge rückt das Traumziel Aufstieg langsam in weite Ferne, der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt bereits acht Punkte.
„Vielleicht ist es so, dass die Ambitionen im Verein für den einen oder anderen zu hoch sind“, monierte Hengen: „Es ist ein Phänomen, es ist Samstagabend, Flutlichtspiel, du hast einen direkten Konkurrenten vor der Brust, und der zeigt dir, was es heißt, alles zu geben. Das war nicht Betzelike.
Kaiserslautern-Torhüter teilt aus
Der Auftritt am Böllenfalltor sei eine „bodenlose Frechheit“ gewesen, polterte Torhüter Julian Krahl: „Zweikämpfe wurden nicht gewonnen, Einsatz war nicht da und das müssen wir uns mal richtig auf die Fahnen schreiben, dass das einfach mal ein Haufen Scheiße war.“
Er hoffe nun auf eine „sehr harte“ Trainingswoche, „weil was anderes haben wir nicht verdient“.
Es gehe darum, dass sich das Team zusammen aus dem Loch rauskämpfe. „Das kann uns dann zusammenschweißen“, so Krahl weiter.
Fraser Hornby (5./Foulelfmeter), Fynn-Luca Lakenmacher (29.) und Kai Klefisch (45.) hatten bereits vor der Pause für klare Verhältnisse gesorgt, ehe Luca Marseiler (90.+2) zum Endstand traf.