Eintracht Braunschweig muss im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga noch mehrere Wochen ohne Torhüter Ron-Thorben Hoffmann auskommen. Zum Comeback des Mannschaftskapitäns wird es nach Klubangaben frühestens im April kommen, Hoffmann hatte sich in der Vorwoche bei einem Trainings-Zusammenprall eine Hüftverletzung zugezogen.
Hüftverletzung: Kapitän Hoffmann fehlt Braunschweig länger
Braunschweig bangt um Kapitän
Der 26-Jährige unterzieht sich nach eingehenden Untersuchungen einer konservativen Therapie und wird in München ein „gezieltes Rehaprogramm“ absolvieren, wie die Eintracht mitteilte. Eine Rückkehr im kommenden Monat sei denkbar, wenn die Behandlung anschlage.
„Nach dem Schock in der vergangenen Woche war es mir sehr wichtig, mir die nötige Zeit zu nehmen und alle Optionen mit den Ärzten zu besprechen. Ich bin zuversichtlich, dass die konservative Behandlung der richtige Ansatz ist, um der Mannschaft schnellstmöglich wieder auf dem Platz helfen zu können“, so Hoffmann: „Bei den Spielen werde ich vor Ort sein.“
Hoffmann war am vergangenen Wochenende im Abstiegsduell gegen Preußen Münster (1:2) von Elhan Kastrati vertreten worden. Der Schlussmann kassierte beim Siegtor der Gäste einen direkten Freistoß von Oliver Batista Meier ins kurze Eck. Zuvor hatte sich der Torhüter ein kurioses Missverständnis mit Leon Bell Bell geleistet, der daraus resultierende Treffer wurde nach Videobeweis aberkannt. Braunschweig steht auf dem Relegationsrang.