Zweitliga-Rekordtorschütze Simon Terodde sieht eine „erkennbare Kluft“ zwischen der 2. Fußball-Bundesliga und der 3. Liga. Dies betonte der RTL/Sky-Experte während einer Presserunde der beiden Sender. Seiner Meinung nach werden es die beiden Aufsteiger VfL Osnabrück und Energie Cottbus deshalb in der kommenden Saison schwer haben, den Klassenerhalt zu erreichen.
Deutschlands Fußball-Kluft wird größer
Fußball-Kluft wird immer größer
Eine Kluft, die es zwischen der Bundesliga und 2. Bundesliga schon länger gebe, könne man jetzt auch zwischen der 2. und 3. Liga erkennen. „Dresden und Bielefeld haben letzte Saison lange gegen den Abstieg gespielt. Ulm und Regensburg sind das Jahr davor sang- und klanglos abgestiegen. Und vor drei Jahren ist Osnabrück auch als 18. abgestiegen“, begründete der 38-Jährige seine Einschätzung.
Terodde mit Zweifel an Osnabrück
Beim VfL Osnabrück ist der ehemalige Torjäger auch in der kommenden Saison skeptisch: „Das wird ein Kampf über 34 Spieltage, aber am Ende wird es Osnabrück nicht packen“, sagte Terodde. Bei Mitaufsteiger Energie Cottbus sieht er ähnliche Herausforderungen, ist jedoch etwas optimistischer. „Die haben den großen Vorteil, dass keine Mannschaft gerne dorthin fährt“ und Trainer Claus-Dieter Wollitz könne die Truppe „emotionalisieren“.
„Cottbus wird nicht absteigen“ glaubt sein RTL/Sky-Expertenkollege Felix Kroos. Die Entwicklung des Teams sei „sehr positiv“ und die Mannschaft werde den Klassenerhalt „souverän schaffen“, so der 35-Jährige.
Zusätzlich zu den Aufsteigern nannten beide Experten die SpVgg Greuther Fürth als weiteren Abstiegskandidaten. „Fürth hätte es eigentlich schon letztes Jahr verdient gehabt, runterzugehen. Wenn man 68 Gegentore kassiert, hat man eigentlich nicht die Berechtigung, noch einmal in der 2. Liga zu spielen“, sagte Terodde.