2. Bundesliga>

Last-Minute-Drama: Cottbus verliert spektakulär

Last-Minute-Drama für Energie Cottbus

Aufsteiger Energie Cottbus muss eine bittere Niederlage einstecken. Der Aufsteiger spielt stark, verliert aber nach Führung gegen Fürth.
Der FC Augsburg tut sich bei Energie Cottbus schwer. Dennoch steht der Bundesligist auch dank Schlussmann Finn Dahmen in der zweiten Runde des DFB-Pokals.
Aufsteiger Energie Cottbus muss eine bittere Niederlage einstecken. Der Aufsteiger spielt stark, verliert aber nach Führung gegen Fürth.

Aufsteiger Energie Cottbus hat seinen zweiten Saisonsieg in der 2. Fußball-Bundesliga leichtfertig aus der Hand gegeben. Trotz starker erster Halbzeit und 1:0-Führung verloren die Lausitzer 3:4 (1:1) gegen die SpVgg Greuther Fürth. Während das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz nach kapitalen Abwehrfehlern seine dritte Pflichtspielpleite in Folge kassierte, gelang dem Beinahe-Absteiger aus Franken der erste Dreier.

Lucas Copado brachte die Gastgeber nach Kopfballvorlage von Leonardo Bittencourt früh in Führung (6.). Felix Klaus glich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit per Foulelfmeter aus (45.+3). Ein Eigentor von Fousseny Doumbia (46.) stellte gleich nach Wiederbeginn das Spiel auf den Kopf. Nur zwei Minuten nach dem 2:2 durch Tolcay Cigerci (70.) sicherte Ole Pohlmann den Fürther Sieg (72.). Für die Entscheidung sorgte Klaus mit seinem fünften Saisontreffer (80.). Dmytro Bohdanow gelang nur noch der Anschluss (90.+4).

2. Bundesliga: Cottbus gibt Führung nach gutem Beginn aus der Hand

Der Aufsteiger dominierte von Beginn an, setzte Fürth früh unter Druck. Copado scheiterte an U19-Nationaltorhüter Florian Hellstern (18.), Luca Erlein traf mit einer missglückten Flanke die Latte (28.), dazwischen lag der Ball im Tor, doch Copado stand im Abseits (23.).

Erst nach einer halben Stunde nahm auch die Fürther Offensive am Spiel teil, doch Marcel Lotka im Energie-Tor behielt die Übersicht. Beim Elfmeter von Klaus nach Foul von King Manu an Shinta Appelkamp war der Keeper allerdings machtlos, der Ausgleich war extrem glücklich für die Gäste.

Noch glücklicher kam die Fürther Führung 45 Sekunden nach Wiederanpfiff zustande: Appelkamp eroberte an der Seitenlinie den Ball, Klaus wollte in die Mitte passen, und Doumbia lenkte den Ball ins eigene Tor. Beim dritten Gegentreffer servierte der eingewechselte Tim Campulka Pohlmann den Ball auf dem Silbertablett.