2. Bundesliga>

"Bin mit mir im Reinen": Reese verteidigt weiterhin Wechsel

Wie Reese seinen Wechsel rechtfertigt

Nach seinem Wechsel zum VfL hagelte es Kritik. Dagegen hat sich der frühere Hertha-Profi nun zur Wehr gesetzt.
Reese fühlt sich in Wolfsburg wohl
Reese fühlt sich in Wolfsburg wohl
© picture alliance/Daniel Lakomski/SID/Daniel Lakomski
Nach seinem Wechsel zum VfL hagelte es Kritik. Dagegen hat sich der frühere Hertha-Profi nun zur Wehr gesetzt.

Fabian Reese hat abermals seinen viel diskutierten Wechsel zum VfL Wolfsburg verteidigt. Bei allem Verständnis für die Fans, betonte der Offensivspieler in der Sport Bild: „Wir sind bei einem Verein angestellt, das ist unser Arbeitgeber, für den wir alles geben. Wenn sich eine Tür bei einem anderen Arbeitgeber öffnet, bei dem ich bessere Perspektiven habe oder einen längeren Vertrag bekomme, muss man darüber nachdenken, diese Chance zu nutzen.“

Auch seine eigenen Karriereentscheidungen würde Reese nicht grundsätzlich infrage stellen. „Die wichtigsten Entscheidungen in meiner bisherigen Karriere habe ich aus voller Überzeugung getroffen“, sagte der 28-Jährige. „Getroffene Entscheidungen Jahre später mit viel mehr Wissen zu bewerten, ist unfair – auch sich selbst gegenüber. In dem Moment haben sie sich richtig angefühlt. Daher bin ich da mit mir im Reinen.“

Reese will mit Wolfsburg in die Bundesliga

Nach seinem Wechsel von Hertha BSC nach Wolfsburg genießt Reese die Ruhe seines neuen Umfelds. „Die vergangenen Jahre waren die bisher besten meines Lebens. Aber sie waren auch so intensiv, dass sie an das Maximum der Belastbarkeit bei mir gingen“, sagte er.

Mit Wolfsburg will Reese zurück in die Bundesliga, vermeidet inzwischen aber konkrete Zukunftsziele. „Ich schaue nicht mehr so weit in die Zukunft, sondern möchte heute alles geben, um die Chance auf Erfolg zu vergrößern.“ Aus den ersten drei Liga-Spielen nahmen die Wolfsburger sieben Punkte mit.

Die Favoritenrolle in der 2. Bundesliga nimmt er an. Wolfsburg habe „den wertvollsten Kader“, die „meisten Transferausgaben“ und die „höchsten Transfereinnahmen“. Ein Selbstläufer sei der Aufstieg deshalb aber nicht: „Wir müssen einen Spirit entwickeln, ein Team bilden.“

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