Braunschweig-Fan gestorben

Braunschweig-Fan gestorben

Vor der Partie zwischen Eintracht Braunschweig und Dynamo Dresden muss ein Fan reanimiert werden. Auf dem Weg ins Krankenhaus stirbt er. Die Partie endet Unentschieden.

Traurige Nachrichten aus der 2. Bundesliga: Vor Anpfiff des Spiels zwischen Braunschweig und Dresden (2:2) gab es auf der Tribüne einen medizinischen Notfall.

Trotz eingeleiteter Maßnahmen verstarb der Eintracht-Anhänger auf dem Weg ins Krankenhaus. Das teilte der Verein in der Halbzeitpause der Partie mit.

Eintracht-Fan verstirbt bei Zweitligaspiel

Die Partie war aufgrund des Vorfalls eine Viertelstunde später angepfiffen worden, zunächst war von einem „medizinischen Notfall“ die Rede. Beide Fanlager stellten ihren Support ein.

In der Halbzeitpause folgte dann die traurige Gewissheit: „Trotz sofort eingeleiteter Maßnahmen ist der betroffene Eintracht-Fan leider auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben“, heißt es in einem Statement der Braunschweiger auf X.

Angehörige wenden sich an Fans

„Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl gelten seiner Familie und seinen Angehörigen. In solchen Momenten rückt der Fußball in den Hintergrund. Unser Dank gilt allen Fans im Eintracht-Stadion, die mit Verständnis und Mitgefühl reagiert haben.“

Die Angehörigen des Verstorbenen wandten sich über die Lautsprecher des Stadions direkt an die Braunschweig-Fans und forderten diese auf, ihren Support nicht einzustellen. Die Mannschaft solle weiterhin angefeuert werden.

Gleich nach Anpfiff traf Nicolai Rapp (3.) für Dynamo, Maximilian Entrup (5.) glich jedoch im direkten Gegenzug aus. Per Foulelfmeter brachte in der zweiten Halbzeit Mehmet Can Aydin (68.) die Gastgeber erstmals in Führung, Thomas Keller (72.) sorgte aber nur wenig später für den 2:2-Endstand.