Ex-Braunschweiger Yardimci wird für Lautern zum Matchwinner

von SID
Der Becherwurf, auf den unfassbare Szenen folgten
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Der Becherwurf, auf den unfassbare Szenen folgten

Dem Traditionsduell in Kaiserslautern fehlen über weite Strecken die Höhepunkte. Am Ende lässt ein Ex-Braunschweiger den FCK jubeln.

Der 1. FC Kaiserslautern hat in der 2. Bundesliga zurück in die Erfolgsspur gefunden. Gegen Eintracht Braunschweig, den seit fünf Spielen sieglosen Ex-Klub von Trainer Torsten Lieberknecht, kamen die Pfälzer am Samstag zu einem mühevollen 1:0 (0:0) und hielten den Anschluss an die Spitzengruppe. Die Braunschweiger verpassten die Chance, das Polster auf die Abstiegszone zu vergrößern.

Das Tor des Tages erzielte der eingewechselte Erencan Yardimci (73.), der in der Vorsaison von Bundesligist TSG Hoffenheim nach Braunschweig verliehen war.

Erencan Yardimci traf für Kaiserslautern gegen seinen Ex-Klub Eintracht Braunschweig
Erencan Yardimci traf für Kaiserslautern gegen seinen Ex-Klub Eintracht BraunschweigErencan Yardimci traf für Kaiserslautern gegen seinen Ex-Klub Eintracht Braunschweig© IMAGO/Eibner

Lieberknecht sprach anschließend bei Sky von einem „Arbeitssieg“ und bewies mit der Einwechslung von Yardimci ein goldenes Händchen: „Im Fußball gibt es manchmal Dinge, die man nicht beschreiben kann, die fühlt man einfach.“

Braunschweig mit großem Verletzungspech

Der FCK begann mit Offensivdrang und machte dabei vor allem über die Außen Druck. Gefährliche Möglichkeiten vor dem Tor kreierte Kaiserslautern dabei aber nicht. Die Braunschweiger, die früh den verletzungsbedingten Ausfall von Abwehr-Neuzugang Isidoros Koutsidis verkraften mussten, lauerten auf Konter.

Jan Urbich, der kurz darauf ebenfalls angeschlagen ausgewechselt wurde, scheiterte aus spitzem Winkel an FCK-Torhüter Julian Krahl (20.). In der Folge neutralisierten sich die beiden Teams auf durchwachsenem Niveau.

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Auch nach der Pause fehlten dem FCK sowie Braunschweig zunächst die Durchschlagskraft. Kaiserslautern stieß zwar häufiger ins letzte Drittel vor, war bei seinen Hereingaben aber zu ungenau. Auf der Gegenseite zögerte Aaron Opoku zu lange beim Abschluss (59.). Dann sorgte Yardimci für die Erlösung, indem er einen weiten Abschlag von Torhüter Krahl mit einem Heber vollendete. Semih Sahin traf den Pfosten und verpasste die Entscheidung (81.).

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