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La Liga: Real Madrid verliert bei Espanyol Barcelona - Ancelotti sauer

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La Liga: Real Madrid verliert bei Espanyol Barcelona - Ancelotti sauer

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Ancelotti knallhart nach Real-Blamage

Ancelotti knallhart nach Real-Blamage

Real Madrid kann nach der peinlichen Niederlage in der Champions League auch gegen Aufsteiger Espanyol Barcelona nicht gewinnen. Es setzt die zweite Blamage in einer Woche.
Nach der Niederlage von Real Madrid blamiert sich auch der FC Barcelona in der Champions League. Nur Atletico hält die spanische Flagge der Topklubs hoch.
. SPORT1
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Die gebrauchte Woche der Königlichen ist perfekt!

Fünf Tage nach der peinlichen 1:2-Niederlage in der Champions League gegen Sheriff Tiraspol hat Real Madrid auch in La Liga eine bittere Pleite kassiert. Der spanische Rekordmeister unterlag Espanyol Barcelona am Sonntagnachmittag mit 1:2 (0:1). (La Liga: Espanyol Barcelona - Real Madrid zum Nachlesen im TICKER)

Real-Coach Ancelotti schlägt Alarm

„Diese Niederlage ist kein Unfall. Wir haben nicht gut gespielt und die Niederlage ist verdient“, wurde Real-Coach Carlo Ancelotti im Anschluss an die Partie bei Real total zitiert. „Es war das schlechteste Spiel unter mir. Wir haben schlecht gespielt, viel gibt es nicht zu sagen.“

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Die Niederlage bedeutete zugleich das Ende einer langen Serie. Letztmals hatte Real im November 2020 ein Auswärtsspiel (1:4 in Valencia) in der höchsten spanischen Spielklasse verloren. Danach folgten 18 Partien ohne Niederlage.

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Beim Liga-Comeback von Toni Kroos tat sich Real von Beginn an sehr schwer. Nach einer offenen Anfangsphase nahm Espanyol das Heft in die Hand und erzielte aus einer Druckphase heraus in der 17. Minute das verdiente 1:0 durch den Ex-Madrilenen Raúl de Tomás.

Alaba sieht nicht gut aus

Die Vorlage kam von Adrian Embarba, der sich auf dem Flügel zu einfach gegen Ex-Bayernspieler David Alaba durchsetzen konnte, in der Mitte kam dann Lucas Vázquez zu spät in den Zweikampf. Torhüter Thibaut Courtois war chancenlos.

„Ich dachte, dass er dort offensiv helfen könnte und finde, er hat das auch getan und viel Dampf gemacht“, bewertete Ancelotti Alabas Auftritt. „Manchmal hatten wir kein gutes Gleichgewicht, aber das war nicht sein Problem. Ich habe Alaba gesagt, dass er Druck machen soll, und dann muss ein Mittelfeldspieler seine Position besetzen.“

Die Katalanen blieben auch in der Folge die gefährlichere Mannschaft. Real war sichtlich geschockt nach dem frühen Rückstand und kam vor der Halbzeit zu keiner nennenswerten Toraktion mehr.

La Liga: Real ideenlos - Espanyol eiskalt

Zu Beginn der zweiten Halbzeit überließ Espanyol Real das Feld. Doch außer einem Kopfball nach einer Kroos-Ecke kam nichts Zählbares dabei raus. (DATEN: Ergebnisse von La Liga)

In der 61. Minute fiel das 2:0 für Espanyol Barcelona. Verteidiger Aleix Vidal schnappte sich den Ball an der Mittellinie, tunnelte auf seinem Weg Real-Verteidiger Nacho Fernandez und vollendet sein Solo mit einem Tor.

Kurz darauf war der Arbeitstag für Kroos beendet. Er wurde von Casemiro ersetzt.

Aus dem Nichts gab es den Anschlusstreffer für Real. Nach der Ablage von Luka Jovic setzte sich Karim Benzema gut gegen die gesamte Espanyol-Abwehr durch und erzielte in der 70 Minute das 1:2 aus Sicht seines Teams.

Real Madrid hat sich in der Champions League mit der 1:2-Pleite gegen Sheriff Tiraspol auf internationaler Bühne blamiert. Trainer Carlo Ancelotti meinte nach dem Spiel, er ist "mehr als besorgt".
01:17
Ancelotti nach 1:2-Blamage: "Wir sind traurig"

Die Schlussphase war geprägt von wütenden Angriffen Madrids. Espanyol beschränkte sich aufs Verteidigen und lauerte auf Konter.

Kurz vor dem Ende war es dann der eingewechselte Eden Hazard, der nach Zuspiel von Benzema den Ball in den Winkel setzte. Der vermeintliche Ausgleich wurde aber vom Video-Assistenten zurecht wegen Abseits aberkannt. (DATEN: Tabelle von La Liga)

Das war auch die letzte wirkliche Chance Reals. Unter dem Strich verloren sie durchaus verdient.

Espanyol hatte zwischenzeitlich sogar mehrfach die Möglichkeit, mit Kontern auf 3:0 zu stellen, scheiterte aber an Real-Keeper Courtois und sich selbst.