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David Wagner: „Nicht akzeptabel“

David Wagner: „Nicht akzeptabel“

Nach dem Remis gegen Luzern redet Bern-Coach David Wagner Tacheles. Der Ex-Schalke-Coach greift den VAR an.
David Wagner ist seit Sommer Trainer von YB Bern
David Wagner ist seit Sommer Trainer von YB Bern
© Imago
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von SPORT1

Durch ein enttäuschendes 1:1 gegen den FC Luzern hat Young Boys Bern in der Schweizer Super League den Sprung an die Tabellenspitze verpasst. Die Umstände des Remis waren allerdings skandalös - zumindest in den Augen von Trainer David Wagner.

Was war passiert?

In der 55. Minute jubelten die Gastgeber über das vermeintliche 1:1 durch Christian Fassnacht, allerdings entschied das Schiedsrichter-Gespann auf Abseits. Auch der VAR meldet sich nicht, obwohl der entscheidende Pass vom Luzerner Jordy Wehrmann kam.

„Das ist nicht akzeptabel“, wütete der frühere Schalke-Coach Wagner nach dem Spiel. „Kein Vorwurf an den Schiri und seine Assistenten. Das muss der VAR sehen!“

Schon im Spitzenspiel gegen den FC Basel hatte sich Wagner benachteiligt gefühlt, als sein Spieler Quentin Maceiras vom Patz geflogen war. „Zwei solche Fehler in neun Spielen. Das ist zu viel!“, sagte der YB-Trainer.

Auch gegen Luzern musste Bern lange in Unterzahl spielen, nachdem Christopher Martin in der 39. Minute mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz geflogen war. Dass der Serienmeister zumindest einen Zähler holte, lag am Last-Minute-Tor von Nicolas Ngamaleu, der in der 94. Minute traf.

Bei den Gästen fehlte Holger Badstuber, der krankheitsbedingt kurzfristig passen musste.