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Hazard heftig abgewatscht

Hazard heftig abgewatscht

Eden Hazard von Real Madrid sieht sich erneut scharfer Kritik ausgesetzt. Dieses Mal aus seinem Heimatland Belgien.
Im Sommer 2019 wechselte Eden Hazard für stolze 115 Millionen Euro vom FC Chelsea zu Real Madrid. Knapp zweieinhalb Jahre später deutet alles auf ein teures Missverständnis hin.
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von SPORT1

Eden Hazard und Real Madrid: bisher alles andere als eine Traum-Ehe.

Der Belgier, 2019 für 115 Millionen Euro vom FC Chelsea zu den Königlichen gewechselt, konnte die hohen Erwartungen nicht ansatzweise erfüllen. Dabei immer wieder ein Thema: das Gewicht des Offensivspielers.

Jetzt hagelt es diesbezüglich heftige Kritik aus der Heimat. „Die ganze Presse jammert über ihn. Er ist wirklich nur ein kleiner dicker Mann, der fett geworden ist wegen des Systems und des Geldes“, moserte der ehemalige Judoka Jean-Marie Dedecker in der belgischen Zeitung Krant van West-Vlaanderen.

Hazard nicht zum ersten Mal deshalb kritisiert

„Ich sehe ihn immer noch vor mir, wie er weggelaufen ist, als Georges Leekens ihn ausgewechselt und er in der Nähe des König-Baudouin-Stadions einen Burger gegessen hat“, schimpfte der Bürgermeister der belgischen Stadt Middelkerke und spielte damit auf einen Zwischenfall aus dem Jahr 2011 an, als Hazard bei einem Länderspiel gegen die Türkei ausgewechselt wurde und dann Fastfood zu sich nahm, was eine interne Sperre von zwei Spielen zur Folge hatte.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Hazard aufgrund seiner körperlichen Verfassung Kritik anhören muss.

Der 31-Jährige kämpft seit seinem Wechsel zu Real Madrid mit Verletzungen und Übergewicht. Bei den Königlichen könnte sich der Offensivmann bisher nicht durchsetzen und kommt dort auf lediglich 59 Spiele in zwei Jahren.

Politiker nagelt gegen die Nationalmannschaft

Dedecker verliert aber auch über den Rest der belgischen Nationalmannschaft kein gutes Wort. Laut dem 69-Jährigen sind die meisten Spieler „über ihren Zenit hinaus“.

Deswegen glaubt er nicht an ein gutes Abschneiden bei der kommenden Weltmeisterschaft: „Die Red Devils werden in Katar nicht erfolgreich sein. Einige Spieler befinden sich über dem Zenit ihrer Karriere.“

Und weiter: „Kevin De Bruyne muss aufhören, Ersatzspieler zu sein. Das Gleiche gilt für Romelu Lukaku oder Dries Mertens. Es ist eine alternde Generation. Ich hoffe, ich liege falsch, aber ich glaube das nicht.“