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Epischer Clásico! Real wirft Barca raus

Epischer Clásico! Real wirft Barca raus

In der spanischen Supercopa trifft beim FC Barcelona auch Shootingstar Ansu Fati nach langer Verletzungspause. Real Madrid beweist im Pokal-Clásico dennoch den längeren Atem.
Im Halbfinale der spanischen Supercopa kommt es zum Clasico zwischen Real Madrid und Barcelona. Xavi sieht trotz 17 Punkten Rückstand auf die Königlichen in der Liga keinen Favoriten für diese Partie.
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von SPORT1

Auch der Youngster und Hoffnungsträger war am Ende zu wenig im Kampf um den nationalen Supercup:

Der FC Barcelona ist im Halbfinale der spanischen Supercopa nach Verlängerung mit 2:3 (2:2, 1:1) am Erzrivalen Real Madrid gescheitert. (Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker)

Dabei hatten die Katalanen bei der in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad ausgetragenen Neuauflage des Clásicos dank Ansu Fati ein Happy End vor Augen.

Der Jungstar hatte nach zweimonatiger Verletzungspause nach seiner Einwechslung ein starkes Comeback gegeben, in der 83. Minute per Kopf das zwischenzeitliche 2:2 erzielt.

Zuvor hatte bereits Luuk de Jong (41.) eine Führung von Real egalisiert. Der Niederländer wurde von Madrids Verteidiger Gabriel Militao unglücklich angeschossen. Für die Königlichen trafen Vinicius Junior (25.) und Karim Benzema (72.), ehe der eingewechselte Fede Valverde (98.) zum Matchwinner avancierte. (SERVICE: Tabelle von La Liga)

Barcas Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen hatte bei sämtlichen Gegentreffern keine Abwehrchance.

Supercopa-Clásico: Real schaltet Barca aus

Sein Debüt im Team des sportlich und wirtschaftlich angeschlagenen Pokalsiegers um Coach Xavi gab Star-Neuzugang Ferran Torres.

Die Königlichen, für die es der fünfte Clásico-Sieg in Serie war, treffen im Endspiel nun auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen Atlético Madrid und Athletic Club (Do., ab 20 Uhr im Liveticker)

Das Endspiel steigt am Sonntag ebenfalls in Riad. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan La Liga)

„Ein Clásico bleibt ein Clásico“, hatte Real-Trainer Carlo Ancelotti im Vorfeld trotzig betont.

Ansu Fati (l.) feierte beim FC Barcelona im 1. Halbfinale der Supercopa ein starkes Comeback, konnte das Aus gegen Real Madrid trotzdem nicht verhindern
Ansu Fati (l.) feierte beim FC Barcelona im 1. Halbfinale der Supercopa ein starkes Comeback, konnte das Aus gegen Real Madrid trotzdem nicht verhindern

Viel Kritik am Austragungsort Saudi-Arabien

Dennoch blieb Kritik nicht aus: Mitten in der heftigen spanischen Omikron-Welle machten sich die vier Teams auf den Weg ins rund 5000 Kilometer entfernte Saudi-Arabien, wo nach 2020 zum zweiten Mal der spanische Supercup-Sieger gesucht wird. (NEWS: Alles zu La Liga)

Hinter dem Austragungsort Riad und dem King Fahd International Stadium stehen vor allem finanzielle Beweggründe.

Für das Turnier zahlt der Wüstenstaat rund 40 Millionen Euro an den spanischen Fußball-Verband RFEF, für drei Austragungen sollten insgesamt 120 Millionen von 2020 bis 2022 fließen.

Im vergangenen Jahr war die Supercopa aufgrund der Corona-Pandemie aber in Spanien ausgetragen worden.