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Heftige Attacke auf Klopp und Guardiola: UEFA-Boss Ceferin mit Fabrikarbeiter-Vergleich

UEFA-Boss attackiert Klopp und Pep

Aleksander Ceferin äußert sich zur Kritik an der Überbelastung der Spieler. Der UEFA-Boss findet klare Worte.
Der Deutsche Fußball-Bund will Aleksander Ceferin weiterhin als Präsident der Europäischen Fußball-Union sehen. Der 54-Jährige führt die UEFA seit 2016.
Aleksander Ceferin äußert sich zur Kritik an der Überbelastung der Spieler. Der UEFA-Boss findet klare Worte.

Deutliche Worte von Aleksander Ceferin!

Der UEFA-Präsident übte heftige Kritik an Jürgen Klopp und Pep Guardiola. Die beiden Trainer beschweren sich regelmäßig über die Überbelastung im europäischen Spitzenfußball. Nun antwortete Ceferin – und bemühte dabei einen fragwürdigen Vergleich. (DATEN: Die Tabelle der Premier League)

„Es ist immer leicht, die FIFA und die UEFA anzugreifen, aber die Sache ist einfach. Wenn man weniger spielt, bekommt man auch weniger Geld“, sagte der Slowene der Gazzetta dello Sport und ergänzte: „Wer sich beschweren sollte, sind die Fabrikarbeiter, die 1.000 Euro im Monat bekommen.“

Ceferin: Super League „ist tot“

Ceferin sieht die Schuld bei den nationalen Verbänden. „Jeder will mehr Pokalspiele, aber niemand gibt etwas auf. Die nationalen Ligen sollten 18 Vereine haben, aber die Präsidenten sind nicht einverstanden. Sie sollten verstehen, dass zwei nationale Pokale zu viel sind“, kritisierte er.

Der UEFA-Boss äußerte sich auch zur Super League: „Das Projekt ist tot, weil sich niemand daran beteiligen will. Ich sehe nur drei Leute, die sich über alle anderen ärgern und alle anderen verklagen, aber jetzt ist es vorbei.“

Ceferin nahm ebenfalls Stellung zur anstehenden Reform der Champions League. „Heute kann man schon nach der Auslosung vorhersagen, wer im Achtelfinale spielen wird“, erklärte der 54-Jährige.

Auf das neue Format freut er sich. „In Zukunft werden die großen Klubs häufiger aufeinandertreffen, die kleineren Klubs werden mehr Chancen haben, sich zu qualifizieren, und es wird bis zum Schluss gekämpft. Es wird spektakulär werden.“