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Fußball: Ex-Scout enthüllt - Barcas historischer Fehler bei Alphonso Davies

Barcas historischer Fehler bei Davies

Laut Aussagen des ehemaligen Barca-Scouts Hristo Stoichkov soll Alphonso Davies auf seiner Liste gestanden haben. Doch der Verein lehnte den Vorschlag ab.
Alphonso Davies äußert sich im Rahmen der USA-Reise des FC Bayern München über die Ambitionen in der diesjährigen Champions League.
Laut Aussagen des ehemaligen Barca-Scouts Hristo Stoichkov soll Alphonso Davies auf seiner Liste gestanden haben. Doch der Verein lehnte den Vorschlag ab.

Die Liste der qualitativ hochwertigen Linksverteidiger ist traditionell rar gesät. Einer aus dem absolut obersten Regal steht derzeit beim FC Bayern München unter Vertrag. Mit einem Marktwert von 70 Millionen Euro zählt der junge Kanadier zu den teuersten Profis auf dem Planeten. Auf seiner Position führt er das Ranking sogar an.

Die Rede ist von Alphonso Davies.

Seit seinem Wechsel zum deutschen Rekordmeister im Jahr 2019 hat der heute 21-Jährige einen steilen Aufstieg hingelegt und sich mittlerweile als essenzieller Stammspieler in der Abwehrkette etabliert. Besonders sein enormes Tempo zeichnet ihn aus und sorgt dafür, dass die Konkurrenz neidisch gen München blickt.

Dabei hätte er in der Vergangenheit auch ganz woanders landen können.

Davies wurde Barcelona angeboten

Wie Hristo Stoichkov, ein ehemaliger Scout des FC Barcelona, jüngst enthüllte, habe er Alphonso Davies, noch bevor er an die Säbener Straße gewechselt ist, auf dem Zettel gehabt und ihn 2018 der Klubführung empfohlen.

Der Bulgare entdeckte das Talent in der Major League Soccer, da er zu jener Zeit für den amerikanischen Raum zuständig war.

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„Ich empfahl Alphonso Davies und sie sagten mir nein. Er spiele in der MLS und sei Kanadier“, gibt Stoichkov preis und führt weiter aus, dass man Davies nicht zugetraut habe, auf höchstem Niveau zu spielen. Die Verantwortlichen unterschätzten das Talent gewaltig.

Brazzo erkennt das Potenzial

Damals stand Phonzy, wie er heute liebevoll von den Bayern-Fans genannt wird, noch in den Diensten der Vancouver Whitecaps. FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidžić erkannte das Potenzial des 17-Jährigen und lotste ihn für schlappe 10 Millionen Euro nach Deutschland.

Einer der ersten Transfers von Brazzo und gleich ein Volltreffer.

Betrachtet man die Entwicklung des Kanadiers, so haben die handelnden Personen des FC Barcelona eine historische Fehleinschätzung zu verantworten. Statt eines Alba-Nachfolgers in den eigenen Reihen müssen sie nun regelmäßig mit ansehen, wie Davies im Trikot der Bayern ihrem Klub das Fürchten lehrt.