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Neuer BVB-Vertrag für Marco Reus? "Liegt nicht an mir"

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Neuer BVB-Vertrag für Marco Reus? "Liegt nicht an mir"

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WM-Aus: Reus gesteht Fehler ein

WM-Aus: Reus gesteht Fehler ein

Verlängert Marco Reus seinen Vertrag bei Borussia Dortmund? Der BVB-Star verrät, dass es nicht an ihm liege. Zudem äußert sich der Offensivstar zu seinem WM-Aus.
Heute gibt Hansi Flick den endgültigen Kader für die WM in Katar bekannt. Was mittlerweile feststeht ist, dass Marco Reus wieder mal verletzt ausfällt. Wie sehr schmerzt das Reus-Aus?
. SPORT1
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von SPORT1

Statt mit der deutschen Nationalmannschaft das WM-Turnier in Katar zu bestreiten, befindet sich Marco Reus ab Montag mit Borussia Dortmund auf Werbetour in Südostasien.

Dabei muss der 33-Jährige weiterhin sein verletztes Sprunggelenk auskurieren, um beim Bundesliga-Start nach der Winterpause wieder angreifen zu können.

Doch wie lange bleibt Reus noch beim BVB? Der Vertrag des Offensivstars läuft im kommenden Sommer aus.

„Ich habe meine Wünsche in den vergangenen Wochen und Monaten schon kund getan“, sagte Reus bei Bild-TV. „Jeder weiß, dass ich ein großes Verhältnis zu diesem Verein habe, dass ich ihn sehr liebe.“

Reus würde demnach gerne seinen Vertrag verlängern - doch was plant der BVB? „Wie weit das jetzt ist, da müssen Sie Sebastian Kehl fragen“, sagte der frühere Gladbacher. Sein Fazit: „Ich habe alles zu dem Thema getan und gesagt, aber am Ende liegt es nicht an mir.“

Reus zu WM-Aus: „Ich habe vielleicht ein bisschen zu früh angefangen“

Zunächst geht es für ihn jedoch darum, wieder hundertprozentig fit zu werden und die Enttäuschung abzuschütteln, erneut ein großes Turnier verpasst zu haben.

Das neuerliche WM-Aus sei „natürlich sehr, sehr bitter. Aber es gehört zum Leistungssport dazu. Ich werde damit vernünftig umgehen und im neuen Jahr neu angreifen“, sagte Reus.

„Grundsätzlich habe ich die Sprunggelenksverletzung schon zu lange, das heißt: Ich hätte längst schon wieder fit sein müssen, leider gab es dann ein paar Komplikationen“, ärgert sich der Offensivstar. „Ich habe vielleicht ein bisschen zu früh angefangen, um in den Rhythmus zu kommen.“

Er fügte hinzu: „Wir haben dann aus Nationalmannschaftssicht und aus Vereinssicht alles versucht, damit ich rechtzeitig fit werde. Das hat jetzt am Ende leider nicht gereicht. Jetzt liegt einfach mein Fokus darin, dass ich am 2. Januar ohne Schmerzen und topfit in die Vorbereitung gehen kann.“

Macht es da überhaupt Sinn, die Reise nach Asien anzutreten? „Grundsätzlich hatten wir mit dem BVB viele Gespräche, weil das Sprunggelenk noch nicht ausgeheilt ist“, erklärte Reus. Marketingtechnisch ist die Reise für den Verein unheimlich wichtig. Als Kapitän will man trotzdem dabei sein und dem Verein helfen, den Menschen vor Ort ein Lächeln schenken. Aber ich hoffe, dass wir dort gute Möglichkeiten haben, weiter zu trainieren.“

BVB-Star drückt DFB-Elf die Daumen

Auch wenn er selbst notgedrungen nicht dabei sein kann, links liegen lassen wird Reus die WM nicht: „Sicherlich wird man das eine oder andere Spiel der WM schauen, natürlich der deutschen Mannschaft die Daumen drücken, dass sie ein erfolgreiches Turnier bestreiten.“

Ein letztes Karriere-Highlight könnte für den Dortmunder die EM im eigenen Land werden, auch wenn er 2024 bereits 35 Jahre alt sein wird. „Grundsätzlich habe ich im Leben gelernt, dass man niemals nie sagen soll und dass man nie weiß, wie es kommt, wie man sich fühlt“, betonte Reus.