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Rettig: Proteste sollten "kein Selbstzweck" sein

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Rettig: Proteste sollten "kein Selbstzweck" sein

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DFL? Rettig zieht kuriosen Vergleich

Der DFB-Geschäftsführer vergleicht die Lage im Profifußball mit einem prominenten anderen Konflikt.
Dortmunds Niclas Füllkrug spricht nach dem Spiel über die zahlreichen Unterbrechungen wegen der Fanproteste und erklärt die Sicht der Spieler.
. SID
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von SID

DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig hat die Fanproteste gegen den möglichen Einstieg eines Investors bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) mit dem Bahnstreik verglichen und sich für Gespräche zwischen den Parteien ausgesprochen. „Proteste sind in Ordnung, solange sie kein Selbstzweck sind“, sagte Rettig im ZDF-Sportstudio und ergänzte: „Es beginnt zu kippen.“

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Mit Blick auf die Gewerkschaft der Lokomotivführer, die in den vergangenen Wochen vermehrt für mehrere Tage die Arbeit niedergelegt hatten um für höhere Löhne zu protestieren, riet der 60-Jährige zur Bereitschaft zum Konsens: „Solche Dinge werden nicht am Gleis entschieden, sondern in der Verhandlungsstube.“ Gespräche seien auch im Fußball eindeutig „der richtige Weg“.

An diesem Wochenende kam es in der 1. und 2. Bundesliga in mehreren Spielen zu Protesten, ein Abbruch aufgrund der Einlassungen von den Rängen erschien nah.

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Bei der Abstimmung im Dezember hatten 24 der 36 Klubs der beiden Ligen und damit die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit für den Einstieg eines Investors gestimmt. Dabei spielte Martin Kind eine zentrale Rolle, der Geschäftsführer der Profiabteilung von Zweitligist Hannover 96 soll entgegen der Anweisung seines Vereins dafür gestimmt haben. Forderungen der Fans und einer zunehmenden Anzahl an Klubs nach einer neuen Abstimmung lehnt die DFL bislang ab.

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„Wenn Martin Kind der Weisung nicht gefolgt ist, ist das für mich ein Verstoß gegen 50+1″, sagte Rettig weiter, in dieser Facette rund um die Investorenfrage „verstehe“ er das Verhalten der Fans.