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DFB-Frauen: Bundestrainer Wück über Kapitänsfrage

DFB-Kapitänsfrage bleibt offen

Wer folgt auf Alexandra Popp als Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft? Bundestrainer Christian Wück liefert bei SPORT1 erste Anhaltspunkte.
DFB-Trainer der Frauen Christian Wück hatte bisher noch nicht die Gelegenheit die SGE-Spielerin Laura Freigang kennenzulernen.
Wer folgt auf Alexandra Popp als Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft? Bundestrainer Christian Wück liefert bei SPORT1 erste Anhaltspunkte.

Der Rücktritt von Alexandra Popp aus der deutschen Nationalmannschaft hat den neuen deutschen Nationaltrainer Christian Wück direkt vor ein Problem gestellt, dass es zu lösen gilt. Nach dem Abdanken der Torjägerin muss nicht nur die Position im Sturmzentrum besetzt werden, sondern auch eine Nachfolgerin für das Kapitänsamt gefunden werden.

Im Rahmen des Topspiels der Frauen-Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt nahm der Bundestrainer nun Stellung zu der offenen Position.

„Ich glaube, es ist doch ganz normal, dass man erst die Struktur der Mannschaft kennenlernen möchte. Man muss erst die verschiedenen Charaktere innerhalb der Mannschaft kennenlernen. Deswegen habe ich mich noch nicht festgelegt“, erklärte Wück vor der Partie bei SPORT1.

Gwinn? „Macht es sehr gut“

Eine der Favoritinnen auf das Amt scheint dennoch die 55-malige Nationalspielerin Giulia Gwinn zu sein. „Giuli (Giulia Gwinn, Anm. d. Red.) macht es sehr gut, das hat sie in Wembley bewiesen. Nicht nur mit ihrer Leistung, sondern auch wie sie sich außerhalb des Spielfelds verhalten hat. Ich will die Spielerinnen einfach noch näher kennenlernen, um da eine Entscheidung zu treffen“, meinte Wück.

Neben Popp verkündete in diesem Jahr auch Marina Hegering das Ende ihrer Nationalmannschaftskarriere. Um weitere Verstärkungen auf dieser Position auszumachen sei man laut Wück „unglaublich viel unterwegs“. „Wir schauen uns natürlich vor allem Spielerinnen aus der Abwehr an und aus dem defensiven Mittelfeld, wo wir vielleicht die Fantasie haben, dass sie für die Innenverteidigerposition prädestiniert wären“, bestätigte der Nationaltrainer.

Dabei könnte vor allem das Topspiel am Montagabend einige interessante Kandidaten umfassen. „Man versucht sich erstmal einen Überblick zu verschaffen. Es sind unglaublich viele Nationalspielerinnen, aber eben auch unheimlich viele Spielerinnen, die für uns auf dem Platz interessant sind. Von daher denke ich, dass es für mich über 90 Minuten ein unheimlich interessantes Spiel werden wird“, bestätigte Wück.