Der italienische Erstligist Hellas Verona stellt sich neu auf. Mit von der Partie: Thomas Hitzlsperger und die ehemalige DFL-Chefin Donata Hopfen.
Neuer Job für Hitzlsperger
Verona war erst kürzlich vom amerikanischen Private-Equity-Unternehmen Presidio Investors übernommen worden. Der Investmentfonds erwarb 100 Prozent der Anteile von Präsident Maurizio Setti, der dem Verein aber als „Senior Advisor of Football“ erhalten bleiben wird.

Verona droht der Abstieg in die Serie B
Gänzlich neu formiert hat sich indes der Vorstand: Im sechsköpfigen Gremium sind neben Hitzlsperger und Hopfen noch Christian Puscasiu, Dirk Swaneveld und Isabella Thun vertreten. Als Vorstandvorsitzender fungiert zukünftig der ehemalige Roma-Boss Italo Zanzi.
Der italienische Meister von 1985 steckt mitten im Abstiegskampf und liegt in der Tabelle aktuell nur auf Rang 18. Mit der Übernahme soll der sportliche Erfolg zurückkehren. „Presidio ist entschlossen, auf dem Fundament aufzubauen, das Herr Setti in den dreizehn Jahren, in denen er den Verein kontrollierte, geschaffen hat“, hieß es in einem Statement am 15. Januar.
Dabei helfen soll auch Hitzlsperger. Der 52-malige Nationalspieler sicherte sich bereits rund 20 Prozent der Anteile am dänischen Klub Aalborg BK und war bereits in verschiedenen Funktionen für den VfB Stuttgart tätig, von 2019 bis 2022 als Vorstandvorsitzender.