DFB-Präsident Bernd Neuendorf hält trotz der großen Fragezeichen hinter Co-Gastgeber USA nichts von der momentanen Diskussion über einen WM-Boykott.
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Boykott-Diskussion kommt für Neuendorf "zur Unzeit"
Boykott-Diskussion? Kommt „zur Unzeit“
Dennoch will sich das DFB-Präsidium am Freitag mit dem Thema beschäftigen.
WM-Boykott? DFB-Boss Neuendorf äußert sich
© IMAGO/Eibner-Pressefoto/SID/Florian Wiegand
Die Debatte sei „zum jetzigen Zeitpunkt völlig verfehlt“ und komme zur „Unzeit“, sagte der 64-Jährige am Montag beim Neujahrsempfang der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Frankfurt/Main.
Das DFB-Präsidium wird sich laut Neuendorf dennoch am Freitag mit dem Thema beschäftigen, das von Vizepräsident Oke Göttlich forciert wurde. Die Politik von US-Präsident Donald Trump sei für den DFB „sehr schwer zu bewerten, das überlassen wir der Politik“.
Ob er Anhängern eine Reise zur WM empfehlen könne, ließ Neuendorf offen: „Das muss jeder Fan erstmal für sich entscheiden - mit Unterstützung der Bundesregierung. Das muss die Politik bewerten und Empfehlungen abgeben an die Menschen, die in USA reisen wollen.“