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Unangenehme Kroos-Frage an Bruder Felix

Fiese Kroos-Frage bringt Felix in Not

Felix Kroos erfreut sich bei den Schalke-Fans nicht mehr der größten Beliebtheit. Im Podcast „Einfach mal Luppen“ spricht der 34-Jährige über ein gellendes Pfeifkonzert in Berlin und wird dann von Bruder Toni Kroos auf die Schippe genommen.
Schalke-Coach Miron Muslic reagiert überrascht auf eine Äußerung von Experte Felix Kroos - und gibt seiner Mannschaft einen Plan im Umgang mit der "Außenwelt" vor.
Felix Kroos erfreut sich bei den Schalke-Fans nicht mehr der größten Beliebtheit. Im Podcast „Einfach mal Luppen“ spricht der 34-Jährige über ein gellendes Pfeifkonzert in Berlin und wird dann von Bruder Toni Kroos auf die Schippe genommen.

Der FC Schalke steht an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga und lässt seine Fans vom Aufstieg träumen. Zuletzt verärgerte aber Felix Kroos die Anhänger, da der Experte kürzlich die Einschätzung kundtat, dass es für die Königsblauen am Ende nicht zur Bundesliga-Rückkehr reichen werde.

Ein gewaltiges Echo war die Folge. Im Podcast „Einfach mal Luppen“ wurde der frühere Profi deshalb nun von seinem Bruder Toni Kroos aufs Korn genommen.

„Es gab da so ein kleines Thema“, begann Felix Kroos und wurde prompt von seinem älteren Bruder unterbrochen. „Ja, das hast du selbst aufgemacht“, merkte dieser schlagfertig an, ehe Felix seine Schalke-Einschätzung wiederholte

„Grundsätzlich gehört der Verein in die Bundesliga. Von der ganzen Power, die der Verein hat, Fans, Umfeld, Stadion Tradition, ist Schalke ein Bundesligist. Wenn ich es aber rein sportlich bewerten muss, habe ich das Gefühl, dass es mit dieser Spielweise nicht zum Aufstieg reichen wird“, führte er aus.

Schalke-Fans konfrontieren Kroos: „Gab ein gellendes Pfeifkonzert“

Mit seiner nüchternen Einschätzung hatte sich Kroos allerdings nicht nur Freunde gemacht, was er im Rahmen des Zweitliga-Topspiels zwischen der Hertha und Schalke gleich mal zu spüren bekam.

„Wir haben die Sendung vor dem Marathontor eröffnet und zum Marathontor ging es nur an der Schalke-Kurve vorbei“, begann er, während sein Bruder laut auflachte. „Da gab es natürlich ein gellendes Pfeifkonzert, als ich da lang gelaufen bin und auch die ein oder andere Beleidigung“, führte Kroos fort, der für RTL als Experte im Einsatz war.

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Kroos stellt unangenehme Frage: „Seid ihr nicht genauso aufgestiegen?“

Dann zeigte Bruder Toni Kroos aber mit einer schnippischen Frage auf, dass man eigentlich gar keine Feinde braucht, wenn man ihn als Bruder hat. „Ich habe nochmal eine inhaltliche Frage“, ergriff der frühere Real-Star das Wort. „Du hast ja gerade die Spielweise beschrieben und warum du nicht an den Aufstieg glaubst. Seid ihr mit Union nicht genauso aufgestiegen?“, trieb er seinen jüngeren Bruder in die Enge.

„Ja, also wir haben sicher nicht die Sterne vom Himmel gespielt in der Aufstiegssaison“, gestand der frühere Union-Profi.

Dennoch sei es „ein krasser Unterschied, wie Schalke spielt und wie wenige Torchancen sie haben“. Union habe damals „mehr Tore gemacht und Chancen herausgespielt“.

Zwar wolle er Schalke „nicht extrem schlechtreden“, jedoch glaube er, dass sich die Gegner besser auf die Schalke-Spielweise einstellen werden.

„Es fehlt mir einfach die Fantasie. Wenn ich das Gefühl nicht habe, kann ich nicht anders als das kundzutun“, rechtfertigte er sich. „Wenn es doch so ist, bin ich der Erste der gratuliert“, versprach er.

Schalke mit weniger Toren als die Tabellen-Schlusslichter

Tatsächlich kommt Schalke in der laufenden Saison auf nur 22 Tore in 18 Zweitliga-Spielen. Damit sind die Knappen sogar harmloser als Arminia Bielefeld (27), Dynamo Dresden (26) und Greuther Fürth (26), die in der Tabelle die Ränge 16 bis 18 belegen. Ein wenig Skepsis lässt sich da kaum verbieten. Auf der anderen Seite sprechen nur zehn Gegentore eben auch für eine außergewöhnlich gute Defensive.

In den kommenden Monaten wird sich zeigen, ob Schalke - um es mit den Worten von Felix Kroos zu sagen - wirklich nur „mit seiner Punkteausbeute überperformt“ hat.