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DFL und TV-Partner in China unterzeichnen Absichtserklärung

DFL und TV-Partner in China unterzeichnen Absichtserklärung

China bleibt ein wichtiger Markt für den deutschen Fußball. Unter den Augen des Kanzlers bindet die Deutsche Fußball Liga einen TV-Partner.
DFL-Geschäftsführer Merkel (l.) beim Vertragsabschluss
DFL-Geschäftsführer Merkel (l.) beim Vertragsabschluss
© Bundesregierung/SID/Guido Bergmann
China bleibt ein wichtiger Markt für den deutschen Fußball. Unter den Augen des Kanzlers bindet die Deutsche Fußball Liga einen TV-Partner.

Im Rahmen des Staatsbesuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz in China haben die Deutsche Fußball Liga (DFL) und die China Media Group CMG ihre langjährige Medienpartnerschaft und Zusammenarbeit bekräftigt. Wie die DFL am Mittwoch mitteilte, unterzeichneten Geschäftsführer Steffen Merkel und Shen Haixiong, Präsident der CMG, in Peking eine Absichtserklärung für eine Verlängerung des TV-Vertrags.

Neben dem Memorandum of Understanding (MoU) verständigten sich die Parteien in Anwesenheit von Merz und Chinas Ministerpräsident Li Qiang auf weitere Kooperationsfelder, die unter anderem die Nachwuchsförderung im Fußball betreffen.

Die China Media Group ist laut DFL der größte nationale Medienkonzern der Volksrepublik China und erreicht mit ihren Programmen Milliarden Zuschauerinnen und Zuschauer. Der zum Konzern gehörende Fernsehsender CCTV zeigte 1995 erstmals Bundesliga-Spiele. Bis einschließlich der Saison 2027/28 hält CMG in China die Übertragungs-Rechte an der deutschen Eliteliga. Eine Fortsetzung der Partnerschaft gilt nun als sehr wahrscheinlich.

Der deutsche Profifußball setzt damit sein starkes Engagement in China fort. Neben dem 2019 eröffneten DFL-Büro in Peking sind mit dem FC Bayern, Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg fünf Bundesliga-Klubs dauerhaft in China vertreten – mehr als aus jeder anderen europäischen Liga.