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Nicht-Nominierung Fudallas: "Kann Argumentation nicht folgen"

Bundestrainer irritiert Bayer-Coach

Fudallas Trainer bei Bayer Leverkusen kann die ausgebliebene Berufung in die Nationalmannschaft nicht verstehen und spricht seiner Torjägerin Mut zu.
Fudalla gehört wieder nicht zum DFB-Kader
Fudalla gehört wieder nicht zum DFB-Kader
© IMAGO/SID/Hendrik Hamelau
Fudallas Trainer bei Bayer Leverkusen kann die ausgebliebene Berufung in die Nationalmannschaft nicht verstehen und spricht seiner Torjägerin Mut zu.

Trainer Roberto Pätzold vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen hat mit Unverständnis auf die erneut ausgebliebene DFB-Nominierung von Vanessa Fudalla reagiert. „Ihr bleibt nichts anderes übrig als durch Konstanz und Qualität immer wieder aufzuzeigen, dass die Einschätzung der Verantwortlichen beim DFB nicht zutrifft“, sagte der 46-Jährige im Vorfeld des Bundesligaspiels gegen die TSG Hoffenheim am Sonntag (14.00 Uhr/DAZN und MagentaSport).

Fudalla kommt in der deutschen Nationalmannschaft weiter nicht zum Zug. Dass er die Bundesliga-Toptorschützin für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele in Dresden gegen Slowenien (3. März, 17.45 Uhr/ARD) sowie vier Tage später in Norwegen (18.00 Uhr/ZDF-Livestream) nicht berücksichtigte, begründete Bundestrainer Christian Wück mit internationaler Konkurrenzfähigkeit. Er müsse schauen, „welche Spielerin es schafft, international so zu bestehen, dass wir als Nationalmannschaft auch profitieren können“, sagte Wück. Die Tür sei aber nicht für immer zu.

„Die Argumentation, ihr würde internationale Klasse abgehen, liefert Angriffspotenzial“, sagte Pätzold nun: „Vanessa setzt sich auch regelmäßig in der Liga gegen Gegner durch, die international spielen. Ich kann dieser Argumentation nicht folgen.“ Fudalla tue „weiterhin gut daran, bei sich zu bleiben und Taten sprechen zu lassen. Das hat sie zuletzt wieder eindrucksvoll getan und wir hoffen sehr, dass sie daran weiter anknüpfen kann.“