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Ribéry taucht in Epstein-Files auf: FC-Bayern-Legende wehrt sich

Ribéry taucht in Epstein-Files auf

Der Name von Franck Ribéry taucht in den Epstein-Akten auf. Nun wehrt sich der Ex-Bayern-Star gegen die undurchsichtigen Vorwürfe. Sein Anwalt spricht von „Falschinformationen“.
Die französischen Champions-League-Legenden Franck Ribéry, Claude Makélélé und Christian Karembeu geraten bei den Leistungen von Bayern-Star Michael Olise ins Schwärmen.
Der Name von Franck Ribéry taucht in den Epstein-Akten auf. Nun wehrt sich der Ex-Bayern-Star gegen die undurchsichtigen Vorwürfe. Sein Anwalt spricht von „Falschinformationen“.

Franck Ribéry sieht sich heftigen Anschuldigungen ausgesetzt - und möchte sich zur Wehr setzen. Der Name des 42 Jahre alten Franzosen tauchte in den Epstein-Akten auf. Eine Frau aus der französischen Stadt Morlaix richtete im Jahr 2019 in einem 38-seitigen Schreiben nicht nur Vorwürfe gegen den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, sondern auch gegen den langjährigen Star des FC Bayern.

Der frühere Fußballer kündigte nun juristische Schritte an, um mit sämtlichen Vorwürfen gegen seine Person aufzuräumen. Wie Ribérys Anwalt, Alberto Bruso, am Dienstag verlauten ließ, handle es sich um „Falschinformationen“.

In seinem Statement auf X beschrieb er zudem das weitere Vorgehen. „Ich werde in meiner Funktion als Anwalt von Herrn Ribéry alle notwendigen rechtlichen Schritte einleiten, um die Verantwortlichen für diese Fake-News zu bestrafen, die einen Angriff auf die Würde meines Mandanten und seiner Familie darstellen“, erklärte er.

Ribéry-Seite stellt klar: Keine Verbindung zum Fall Epstein

Epstein, der sich im Jahr 2019 im Gefängnis das Leben nahm, wurde unter anderem beschuldigt, ein umfangreiches Netzwerk zur sexuellen Ausbeutung minderjähriger Mädchen aufgebaut zu haben.

Ribéry und sein Anwalt monieren, dass das Schreiben aus dem Jahr 2019 den Eindruck erwecke, er sei in den Fall des Sexualstraftäters verwickelt. Dies wird vehement zurückgewiesen.

Die Frau gab in ihrem Schreiben laut Angaben der Nachrichtenagentur AFP an, dass sie selbst Opfer von Epstein gewesen sei, weshalb das Dokument wohl in den entsprechenden Akten gelandet ist.

Ribéry warf sie derweil offenbar vor, dass er versucht habe, sie in ihrem Garten zu schlagen. Sie beschrieb den früheren Bayern-Star als „bedrohlich und gewaltsam“. Sogar die Polizei habe eingreifen müssen.

An einer anderen Stelle steht: „Seine Zugehörigkeit zur Welt der Prostitution ist bekannt“. Belangt gibt es keine Hinweise darauf, dass gegen Ribéry in einem solchen Vorfall auch nur ermittelt wurde. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Ribéry vor zwölf Jahren vor Gericht

Ribéry stand vor zwölf Jahren in Frankreich vor Gericht, weil er in einem Münchner Hotel Sex mit einer 17-jährigen Prostituierten gehabt haben soll.

Der Franzose beteuerte, das Alter der jungen Dame nicht gekannt zu haben und nie Sex gegen Bezahlung gehabt zu haben. Am Ende wurde er freigesprochen.