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Pokal-Sensation mit historischem Ausmaß - Salzburg geschockt

Historischer Pokal-Coup in Österreich

RB Salzburg bleibt auch 2026 ohne Pokaltriumph. Die Bullen beißen sich im eigenen Stadion an einem Außenseiter die Zähne aus.
SCR-Coach Ognjen Zaric jubelt über den Halbfinal-Sieg
SCR-Coach Ognjen Zaric jubelt über den Halbfinal-Sieg
© IMAGO/Fotostand
RB Salzburg bleibt auch 2026 ohne Pokaltriumph. Die Bullen beißen sich im eigenen Stadion an einem Außenseiter die Zähne aus.

Faustdicke Überraschung in Österreich! Der SCR Altach hat am Mittwochabend mit einem 1:0-Sieg bei RB Salzburg sensationell das Finale des ÖFB-Cups erreicht. Die Vorarlberger stehen damit zum ersten Mal in ihrer fast 100-jährigen Vereinsgeschichte im Endspiel, während in Salzburg das Warten auf den ersten Pokal-Triumph seit 2022 weitergeht.

„Eine Riesenfreude. Ich bin mega, mega stolz auf die Mannschaft, vor allem über die Art und Weise, wie sie gespielt hat“, jubelte SCR-Coach Ognjen Zaric nach Abpfiff. „Die Mannschaft hat perfekt verteidigt, den Plan, den ich ihnen mitgegeben habe, super umgesetzt und absolut verdient gewonnen“, befand der 37-Jährige, der erst im Januar bei Altach übernommen hatte.

Neues Kapitel in Vereinsgeschichte

Der ORF schrieb von einem „neuen Kapitel“ in der Klubgeschichte des SCR. „Die Mozartstädter beißen sich an einer disziplinierten Altach-Defensive die Zähne aus“, hieß es beim Online-Portal laola1.

Kapitän Lukas Jäger erzielte am Mittwochabend kurz vor der Pause das goldene Tor für Altach und wuchtete einen Eckball per Kopf ins Tor (45.+2). Die Bullen aus Salzburg blieben anschließend spielbestimmend, kamen jedoch nicht an der Altacher Defensive vorbei.

Für RB setzt sich damit die Ernüchterung der vergangenen Wochen fort: Aus den vergangenen fünf Ligaspielen konnte der Tabellenführer nur zwei Siege einfahren. Der Trainerwechsel von Ex-Bochumer Thomas Letsch auf Daniel Beichler blieb weitestgehend wirkungslos.

Finalgegner steht noch nicht fest

Altach steht in der österreichischen Bundesliga momentan auf Rang sieben und müsste somit in die Abstiegsrunde.

Auf wen der Sensationsfinalist, der übrigens von 2022 bis 2023 von Miroslav Klose trainiert wurde, im Endspiel trifft, ist noch nicht klar. Das zweite Halbfinale zwischen der SV Ried und dem Linzer ASK musste am Mittwochabend wegen Nebel abgesagt werden.

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