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Ist er der "König" der Europa League?

Ist er der „König“ der Europa League?

Unai Emery will mit Aston Villa seinen fünften Europa-League-Titel feiern. Der spanische Coach trifft im Endspiel auf den SC Freiburg.
Der SC Freiburg steht vor dem größten Spiel der Vereinsgeschichte: Im Europa-League-Finale in Istanbul treffen die Breisgauer auf Aston Villa und bestreiten damit erstmals ein europäisches Endspiel. Die SCF-Akteure Günter, Grifo, Lienhart und Atubolu äußern sich im Vorfeld dazu.
Unai Emery will mit Aston Villa seinen fünften Europa-League-Titel feiern. Der spanische Coach trifft im Endspiel auf den SC Freiburg.

Viermal gewann Unai Emery als Trainer bereits die Europa League, als „Experte“ für den Cup sieht er sich vor dem Endspiel mit Aston Villa gegen den SC Freiburg (Mittwoch, ab 21 Uhr im SPORT1-Liveticker) aber nicht.

Mit dem Klub aus Birmingham, betonte der Spanier vor dem Finale am Mittwoch (21.00 Uhr/RTL), sei er noch nicht der „König“ dieses Wettbewerbs – und das sei aktuell das Einzige, was zähle. „Jetzt ist ein neuer Weg, ein neuer Moment – und hoffentlich ein neuer Sieger.“

Rekordgewinner FC Sevilla führte Emery ab 2014 zu drei Titeln in Serie, hinzu kam der unwahrscheinliche Triumph mit dem FC Villarreal in einem epischen Endspiel gegen Manchester United 2021. Und jetzt der fünfte Coup mit Villa gegen Freiburg?

Emery als Villas Titelmacher?

Entscheidend, meinte der Coach, sei die richtige Mentalität – nicht nur für das Finale, sondern für den ganzen Wettbewerb. Das Endspiel, meinte er, werde „sehr schwierig“. Und seine Spieler bräuchten da dieselbe Einstellung, die sie ins Endspiel gebracht hat.

Emery sieht das Duell in Istanbul als vorläufigen Höhepunkt einer langen Reise, die vor drei Jahren mit dem Halbfinale in der Conference League begonnen habe. In der vergangenen Saison folgte das Viertelfinale in der Champions League, jetzt das Finale in der Europa League.

„Wir haben genügend Spiele in Europa bestritten und wertvolle Erfahrungen gesammelt“, sagte Emery: „Wir sind selbstbewusst. Die Spieler sind hier, weil sie es verdienen.“ Und seinetwegen.