Es war ein großer Erfolg des BVB-Nachwuchses im Adams Park in High Wycombe, der aber nach Abpfiff kurz in den Hintergrund rückte.
Zoff nach Abpfiff: Großer BVB-Coup gegen Real Madrid
Ärger nach BVB-Coup gegen Real
Während die Auswahl von Borussia Dortmund – eine Mischung aus U19- und U23-Akteuren – den 1:0-Finalsieg im Premier League International Cup über das favorisierte Real Madrid feierte, störten mehrere Spieler der Königlichen den Dortmunder Jubelkreis und lösten damit eine Rudelbildung aus.
Schubsereien und beidseitige Provokationen waren die Folge. Wenig später trennten sich beide Teams jedoch und die Schwarz-Gelben konnten ihre Feierlichkeiten störungsfrei fortsetzen. Zuvor waren bereits in der Nachspielzeit die Emotionen mehrfach übergekocht.
Der goldene Dortmunder Treffer gelang Taycan Ectibasi in der Anfangsphase des Endspiels (6.). Vor den Augen von BVB-Boss Lars Ricken schafften es die Borussen, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen und das prestigeträchtige Talente-Turnier der englischen Liga, zu dem auch ausgewählte internationale Teams eingeladen werden, für sich zu entscheiden.
BVB-Elf im Durchschnitt zwei Jahre jünger
„Gegen Real ein Finale zu gewinnen, das ist immer etwas Besonderes. Glückwunsch an unsere Jungs“, erklärte Ingo Preuß, Sportlicher Leiter der Dortmunder U23, der die Partie im YouTube-Livestream kommentierte.
Der Erfolg der BVB-Youngster ist vor allem deshalb beachtlich, da das aufgebotene Team der Königlichen im Schnitt zwei Jahre älter war. Doch die junge Elf von Trainer Daniel Rios mit einem Durchschnittsalter von 19,09 Jahren hielt robust und kompakt dagegen.
So bejubelten die Dortmunder den Turniersieg bei der ersten BVB-Teilnahme überhaupt – und avancierten damit nach dem FC Bayern (2018/19) zum zweiten deutschen Titelträger.