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Auch FIFA-Direktor Wenger kritisiert Infantino-Plan

FIFA-Direktor kritisiert Infantino-Plan

Aus dem Weltverband kristallisieren sich auch immer mehr Gegner des Vorhabens des FIFA-Präsidenten heraus. Nun sieht sich Trainer-Ikone Arsène Wenger zur Klarstellung gezwungen.
Arsène Wenger (l.) und Gianni Infantino (r.) bei der WM
Arsène Wenger (l.) und Gianni Infantino (r.) bei der WM
© AFP/SID/PAUL ELLIS
Aus dem Weltverband kristallisieren sich auch immer mehr Gegner des Vorhabens des FIFA-Präsidenten heraus. Nun sieht sich Trainer-Ikone Arsène Wenger zur Klarstellung gezwungen.

FIFA-Präsident Gianni Infantino erhält nach seinem gescheiterten Investorendeal auch aus dem eigenen Lager weiter Gegenwind. „Ich war an diesem Plan nicht beteiligt und habe erst aus der Presse von diesem Vorhaben erfahren“, sagte Trainer-Ikone Arsène Wenger, der seit 2019 als Direktor der Abteilung für globale Fußballentwicklung für den Weltverband arbeitet. Er sehe sich deshalb zu einer „Klarstellung“ gezwungen.

„Die Entscheidung, das Projekt zurückzuziehen, war absolut notwendig und unumstritten“, schrieb der 76-Jährige in seinem Statement. Die Kritik von Wenger folgt dem Rücktritt von Infantinos leitendem Berater Carlos Cordeiro sowie der Äußerung von FIFA-Generaldirektor Kevin Lamour, der die Mitarbeiter des Weltverbandes vom Präsidenten „getäuscht“ sah.

Infantino gerät in Bedrängnis

Das umstrittene Investorenvorhaben gilt als Alleingang und Hinterzimmerdeal von Infantino. Der Schweizer hatte versucht, Anteile an der Fußball-WM und an anderen FIFA-Turnieren an Investoren zu verkaufen. Nach heftigem Widerstand gab er den Plan auf.

Mittlerweile haben zahlreiche europäische Verbände ihre Unterstützung für seine Wiederwahl im März 2027 zurückgezogen, womöglich drängen einige Nationen sogar auf einen früheren Rückzug des Schweizers.