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Dieser Gipfel könnte auch für den FC Bayern Folgen haben

Dieser Gipfel könnte Folgen haben

Der Rückhalt von Gianni Infantino bröckelt - doch noch hat der FIFA-Boss keinen offiziellen Herausforderer. Ein brisantes Treffen könnte eine neue Wendung bringen.
Der ehemalige UEFA-Generalsekretär Lars Christer Olsson meint, Gianni Infantino ist mit den Plänen für eine Privatisierung der WM einen Schritt zu weit gegangen. Für seinen "lächerlichen" Vorschlag erntet Infantino von Olsson große Kritik.
Der Rückhalt von Gianni Infantino bröckelt - doch noch hat der FIFA-Boss keinen offiziellen Herausforderer. Ein brisantes Treffen könnte eine neue Wendung bringen.

Lange galt Gianni Infantino an der Spitze der FIFA als unantastbar. Mittlerweile regt sich an vielen Fronten jedoch Widerstand – und ein Treffen am 12. August könnte dabei von entscheidender Bedeutung sein.

Beim UEFA Super Cup, dem Duell zwischen Champions-League-Sieger PSG und Europa-League-Gewinner Aston Villa, sollen Aleksander Ceferin und Nasser Al-Khelaifi zusammenkommen, um über einen möglichen Boykott der FIFA Klub-WM 2029 zu sprechen. Das berichten talkSport und As.

Brisante Berichte zur FIFA Klub-WM 2025

UEFA-Präsident Ceferin war schon 2018 ein erklärter Gegner des Turniers, das im vergangenen Sommer zum ersten Mal in einem neuen Format mit 32 Mannschaften über die Bühne ging.

Al-Khelaifi, Präsident von Paris Saint-Germain und Vorsitzender der mächtigen Klub-Vereinigung EFC, war dagegen bislang eigentlich ein Unterstützer der Klub-WM. Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Finanzierung des Infantino-Projekts, von dem unter anderem der FC Bayern in großem Maße profitierte.

Ceferin will Al-Khelaifi dem Bericht zufolge nun davon überzeugen, sich von einer neuerlichen Austragung des Turniers zu distanzieren. Tatsächlich soll es zwischen der EFC und der FIFA bisher keine Einigung über die Ausgabe 2029 geben.

Denn: Wie auch die spanische As bestätigt, sind nicht alle versprochenen Gelder für das Turnier im vergangenen Jahr geflossen. So gebe es Nachfragen zahlreicher Klubs zu ausstehenden Solidaritätszahlungen.

Macht Ceferin den PSG-Boss zu Infantinos Herausforderer?

Dem Bericht von talkSport zufolge will Ceferin die EFC und deren Boss Al-Khelaifi dazu bringen, Infantino die Unterstützung zu entziehen – dies käme einem weiteren schweren Schlag für den FIFA-Präsidenten gleich.

Die Bayern hatten sich unter anderem in Person von Max Eberl bereits distanziert – dabei ging es aber noch nicht um für den Verein lukrative Wettbewerbe wie die Klub-WM.

Ceferin würde derweil auch eine Kandidatur Al-Khelaifis als Infantino-Herausforderer begrüßen, heißt es. Im kommenden März sind Wahlen anberaumt. Der PSG-Boss zeigte bisher keinerlei Interesse. Ob das Treffen mit Ceferin ihn umstimmen könnte, bleibt abzuwarten.

Infantino suche derweil nach Unterstützern. Neben Saudi-Arabien gilt auch Katar als Verbündeter des Italieners – und damit ausgerechnet das Heimatland Al-Khelaifis.