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Eine 16 Jahre alte Anekdote, die viel über Vincent Kompany erzählt

Als Kompany über die Stränge schlug

Ein früherer Mitspieler von Vincent Kompany erzählt eine kuriose Anekdote über den Trainer des FC Bayern. Zu Zeiten bei Manchester City soll der Belgier in einem Testspiel gegen Inter Mailand ausgerastet sein.
Nach dem Supercup-Erfolg bei Borussia Dortmund spricht Vincent Kompany über den Zustand seiner Spieler beim FC Bayern - und zieht einen Vergleich zu seiner eigenen aktiven Zeit. Der sorgt für Lacher bei allen Anwesenden.
Ein früherer Mitspieler von Vincent Kompany erzählt eine kuriose Anekdote über den Trainer des FC Bayern. Zu Zeiten bei Manchester City soll der Belgier in einem Testspiel gegen Inter Mailand ausgerastet sein.

Kuriose Anekdote über Vincent Kompany: Nedum Onuoha, sein früherer Mitspieler bei Manchester City, hat über ein Testspiel gegen Inter Mailand im US-amerikanischen Baltimore aus dem Jahr 2010 gesprochen, das ihm bis heute ins Gedächtnis kommt, wenn er an Kompany denkt.

„Bei Inter spielten Esteban Cambiasso, Javier Zanetti und Marco Materazzi, im Sturm Victor Obinna. Sie dominierten uns – das konnte besonders Vincent überhaupt nicht haben“, erinnerte sich Onuoha im kicker und fügte hinzu: „Wieder und wieder foulte er seine Gegenspieler, was sogar so weit ging, dass Yaya und Kolo Touré ihn in der Halbzeit zu beruhigen versuchten.“

Kompany? „So war und so ist er eben“

Der heutige Bayern-Trainer soll sich nicht einsichtig gezeigt haben und drohte wohl, dass er jedes Mal, wenn sich ein Gegenspieler über seine Tacklings beschwere, noch einmal zutreten würde. „Und genau das tat er“, schilderte Onuoha.

Der Nigerianer betonte, dass sich Kompany von niemandem auf dem Platz vorführen lassen würde – egal, ob das eine Premier-League-Partie oder ein Vorbereitungsspiel sei. „So war und so ist er eben, er kann Niederlagen nur dann vielleicht akzeptieren, wenn der Gegner wirklich besser war“, meinte der heute 39-Jährige.

Kompany geht als Anführer immer voran

Damals dachte sich Onuoha seinen Teil und hielt sich aus der Diskussion mit den Touré-Brüdern heraus: „Das unterscheidet sich gewaltig von allem, was ich bisher gesehen habe. Viele hätten so ein Spiel einfach hingenommen, anstatt wütend zu werden. Nicht Vinnie.“

Abschließend stellte sein früherer Teamkollege klar: Wenn jemand wie Kompany vorangehen würde – egal ob damals als Mitspieler oder heute als Cheftrainer -, falle es leicht, ihm zu folgen, weil „völlig klar ist, was er erreichen will“.