Europas Schiedsrichterboss Roberto Rosetti hat die geforderte Zurückhaltung beim Einsatz des Videobeweises verteidigt. „Top-Unparteiische fällen mutige Entscheidungen auf dem Platz, auch wenn sie unpopulär sind“, sagte der Referee-Direktor der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Donnerstag in Monaco zur neuen Vorgabe, wonach nur noch klare und offensichtliche Fehlentscheidungen zügig überprüft werden sollen: „Die Schiedsrichter, die auf den VAR warten, sollen etwas anderes machen. Wir wollen keine falschen VAR-Interventionen mehr. Ich will keine mikroskopischen Entscheidungen mehr.“
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Schiri-Boss fordert Umdenken beim VAR
Schiri-Boss fordert VAR-Umdenken
Europas Schiedsrichterboss hat in Monaco noch einmal die neuen Regeln erläutert.
UEFA-Schiedsrichterboss Roberto Rosetti
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Rosetti erläuterte in Monaco noch einmal die bekannten Neuerungen, die ab der anstehenden Saison auch in der Bundesliga gelten. Dazu gehören die Fünf-Sekunden-Countdowns bei Abstößen und Einwürfen, die Zehn-Sekunden-Regel bei Auswechslungen, die einminütige Wartezeit bei Verletzungen, die ausgeweitete Kompetenz des Video-Assistenten auf die Überprüfung der zweiten Gelben Karte bei Gelb-Rot und die strengere Auslegung der Kapitäns-Regel.