Messi-Abschied: Deutscher Trainer schildert kuriose Szenen

Emotionale Szenen! Ein ganzes Stadion feiert Messi
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Emotionale Szenen! Ein ganzes Stadion feiert Messi

Nach dem Abschiedsspiel von Lionel Messi hoffen Benins Nationalspieler auf ein Erinnerungsstück des Superstars – doch die Sicherheitskräfte machen ihnen einen Strich durch die Rechnung. Trainer Gernot Rohr berichtet von einer ungewöhnlichen Szene nach Abpfiff.

Kein Trikot, kein Foto, nicht einmal ein kurzer Moment mit Lionel Messi. Für die Nationalspieler aus Benin endete ein ganz besonderer Fußballabend mit einer kleinen Enttäuschung. Beim Abschiedsspiel des argentinischen Superstars im legendären Estadio Monumental in Buenos Aires durften die Afrikaner Teil eines historischen Moments sein. Doch nach dem Abpfiff war der Zugang zu Messi offenbar streng abgeschirmt.

„Der einzige Wermutstropfen war, dass die Argentinier unseren Spielern nichts gegeben haben. Nicht einmal ein Foto mit Messi“, berichtet Benins deutscher Nationaltrainer Gernot Rohr in der französischen Radiosendung Rothen s’enflamme auf RMC.

Nach dem Abschiedsspiel von Lionel Messi gingen die Nationalspieler Benins leer aus
Nach dem Abschiedsspiel von Lionel Messi gingen die Nationalspieler Benins leer ausNach dem Abschiedsspiel von Lionel Messi gingen die Nationalspieler Benins leer aus© IMAGO/Newscom / GDA

Security verhindert Trikottausch bei Messi-Abschied

Dabei hatten die Spieler offenbar einiges versucht, um ein Erinnerungsstück zu ergattern. „Wir wollten Trikots tauschen, aber wir haben kein einziges bekommen“, erzählte der ehemalige Bayern-Spieler Rohr. Die Sicherheitskräfte hätten den Zugang zum Spielertunnel der Argentinier konsequent verhindert. „Spieler kamen mit ihren Trikots, um mit anderen (argentinischen Spielern) zu tauschen. Wir haben alles versucht, aber es hat nichts gebracht“, erklärte er.

Selbst Spieler, die bereits mit ihren Trikots zum Tausch bereitstanden, seien abgewiesen worden. Immerhin hatte Rohr persönlich etwas mehr Glück. Der frühere Bundesliga-Profi besaß bereits ein Messi-Trikot von der Weltmeisterschaft 2018. Dieses ließ er sich über Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni erneut vom Superstar signieren. Dafür musste sich der 73-Jährige allerdings gedulden. Rund eine halbe Stunde habe er auf das Trikot gewartet.

Rohr: „Ein außergewöhnliches Abenteuer“

Trotz der ungewöhnlichen Szenen nach Spielende überwog bei Rohr die Freude über das Erlebnis. „Wir sind sehr glücklich, Teil der Geschichte zu sein“, sagte der deutsche Trainer und bezeichnete Messi als einen „großen Gentleman des Fußballs“.

Vor allem für seine jungen Spieler sei die Begegnung im Monumental-Stadion ein außergewöhnliches Abenteuer gewesen. Das sportliche Ergebnis habe dabei nur eine untergeordnete Rolle gespielt.

So blieb für Benins Nationalmannschaft zwar kein Messi-Trikot als Andenken – dafür aber die Erinnerung an einen Abend, den die Spieler wohl so schnell nicht vergessen werden.