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Dresden vorerst ohne Hefele

Dresden vorerst ohne Hefele

Erst Pokalheld, jetzt erkrankt: Michael Hefele
Erst Pokalheld, jetzt erkrankt: Michael Hefele
© Getty Images

Drittligist Dynamo Dresden muss auf unbestimmte Zeit auf den an Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankten Abwehrspieler Michael Hefele verzichten.

Das teilten die Sachsen einen Tag nach dem Überraschungssieg in der ersten DFB-Pokalrunde gegen den Bundesligisten Schalke 04 mit.

Hefele hatte in den vergangenen Tagen über anhaltende Halsschmerzen geklagt und unterzog sich am Dienstag einer ausführlichen Untersuchung, bei der die Erkrankung diagnositiert wurde. Die Laboruntersuchung in der Praxis von Mannschaftsarzt Dr. Tino Lorenz führte anhand einer Blutanalyse zur Diagnose.

Die Blutwerte des Verteidigers werden künftig wöchentlich kontrolliert. Erst bei einer Normalisierung der Werte ist ein schrittweiser Einstieg ins Training möglich. Die Behandlung erfolgt symptomatisch, Hefeles Genesung hängt entscheidend vom Heilungsverlauf ab.

"So eng liegen manchmal Freud und Leid beieinander. Nur einen Tag nach dem großartigen Erfolgserlebnis im DFB-Pokal verlieren wir einen sehr wichtigen Spieler unserer Mannschaft", sagte Dynamo-Trainer Stefan Böger: "Sowohl menschlich als auch sportlich ist der Ausfall von Michael ein herber Verlust für uns."

"Für mich ist die Diagnose natürlich sehr bitter, weil ich der Mannschaft bis auf Weiteres auf dem Platz jetzt nicht helfen kann. Ich hoffe, dass der Heilungsverlauf gut ist und dass ich so schnell wie es geht zurückkehren werde", erklärte Hefele.

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