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3. Liga: Forderung nach Abbruch

3. Liga: Forderung nach Abbruch

Wie geht es nach den neuen Regelungen der Bundesregierung mit dem Fußball weiter? Magdeburg-Boss Mario Kallnik plädiert für einen Saisonabbruch der 3. Liga.
Mario Kallnik ist Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg
Mario Kallnik ist Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg
© Getty Images
Sportinformationsdienst
von Sportinformationsdienst
16.04.2020 | 12:16 Uhr

Geschäftsführer Mario Kallnik vom 1. FC Magdeburg plädiert nach den jüngsten Entscheidungen der Bundesregierung für eine vorzeitige Beendigung der 3. Liga.

"Die Verlängerung des Kontaktverbots ist ein weiteres Argument für einen Saisonabbruch", sagte er der Magdeburger Volksstimme. Die Maßnahmen zur Eindämmerung des Coronavirus waren zum Großteil am Mittwoch bis einschließlich 3. Mai verlängert worden.

Um die Saison bis zum 30. Juni sportlich abzuschließen, galt bislang der 16. Mai als spätester Zeitpunkt für den Wiederbeginn. Es sind noch elf Spieltage zu absolvieren. "Dieser Termin ist aber nicht mehr haltbar, wenn wir erst ab dem 4. Mai wieder trainieren können", sagte Kallnik. Die Drittligisten hatten sich zuvor für eine Vorbereitungszeit von drei Wochen vor einer möglichen Fortsetzung ausgesprochen. 

Magdeburg hat als Tabellen-15. nur einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsränge. Vor Ostern hatte es bei einer Videokonferenz der Drittligisten unterschiedliche Meinungen über einen etwaigen Abbruch gegeben. Kallnik positionierte sich klar: "Im Sinne der Gesundheit und für das wirtschaftliche Überleben möglichst vieler Vereine wäre ein Abbruch der Drittligasaison die sinnvollste Lösung."